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	<title>Synthetic Arcadia &#187; PC</title>
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	<description>Hypokritischer Pseudo-Spieleblog mit nichtssagenden Artikeln, deren miserable Qualität die Schmerzgrenze bei weitem unterschreitet</description>
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		<title>Blake White</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 17:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Jump & Run]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Singleplayer]]></category>

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		<description><![CDATA[(Anmerkung: Das besprochene Spiel wurde von einigen Leuten entwickelt, die bis vor kurzem die gleiche Schule besuchten wie ich. Wer bei mir deshalb nun also Voreingenommenheit vermutet, sei hiermit vorgewarnt.)
Wie kommt man auf geniale Ideen? Das frage ich mich h&#228;ufiger, denn bei mir scheint es einfach nicht zu klappen. Aber solange das anderen nicht genauso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Anmerkung: Das besprochene Spiel wurde von einigen Leuten entwickelt, die bis vor kurzem die gleiche Schule besuchten wie ich. Wer bei mir deshalb nun also Voreingenommenheit vermutet, sei hiermit vorgewarnt.)</p>
<p>Wie kommt man auf geniale Ideen? Das frage ich mich h&auml;ufiger, denn bei mir scheint es einfach nicht zu klappen. Aber solange das anderen nicht genauso geht, kann ich mich ja immerhin an den Fr&uuml;chten ihrer Kreativit&auml;t erfreuen.</p>
<p>So wie bei <b>Blake White</b>. Auf den ersten Blick kommt das ganze vielleicht lediglich als der Farben beraubtes Jump &#038; Run daher &#8211; der Clou ist jedoch, dass man die &#8216;Farben&#8217; der Welt und der eigenen Spielfigur ver&auml;ndern und so Einfluss auf die Spielwelt nehmen kann.</p>
<p>Aber worum geht es in <b>Blake White</b>? Vor Spielbeginn wird die titelgebende Hauptfigur in die fiktive &#8211; und nebenbei auch noch reichlich fiese &#8211; Spielkonsole &#8220;Nemesis&#8221; gesogen, um dort erstmal dieser zur Unterhaltung zu dienen anstatt umgekehrt. Dass sich dabei die Darstellung des gesamten Spiels nur auf die Farben Schwarz und Wei&szlig; beschr&auml;nkt, habe ich bereits erw&auml;hnt. Pikantes Detail: Sobald Blake die gleiche &#8216;Farbe&#8217; wie ein Objekt hat, kann er einfach durch es hindurchaufen (oder auch -fallen). Durch Schalter kann (und muss) zus&auml;tzlich die Umgebungsfarbe gewechselt werden, wodurch Gegenst&auml;nde auftauchen und wieder verschwinden (schwarze Objekte sind nur auf wei&szlig;em Hintergrund sichtbar usw.) sowie unterschiedliche Mechanismen ausgel&ouml;st werden.</p>
<p>Das Spiel besteht dabei haupts&auml;chlich aus dem Meistern von Sprungpassagen und dem L&ouml;sen von R&auml;tseln. Hin und wieder hindern einen auch Gegner am Weiterkommen, denen man &#8211; je nach Situation &#8211; entweder durch Geschick oder Gerissenheit versuchen muss, zu entgehen. Denn bei Ber&uuml;hrung muss Blake direkt am letzten Checkpoint erneut starten; Lebenspunkte oder dergleichen gibt es nicht. Die Checkpoints sind dabei allerdings so fair gesetzt, dass eigentlich nie Frust aufkommt.</p>
<p>Nicht unerw&auml;hnt bleiben sollte hier auch noch mal der Humor des Spiels: Wie er&auml;hnt, befindet man sich in Nemesis, die einen kurzerhand zu ihrem Spielzeug erkl&auml;rt hat &#8211; und bekommt dies durchaus auch zu sp&uuml;ren. Mehr sei dazu an dieser Stelle jedoch nicht verraten, sonst geht der Spa&szlig; am eigenen Entdecken wom&ouml;glich noch verloren. Und das w&auml;re in diesem Fall wirklich eine Schande.</p>
<p>Zu meckern habe ich aber nat&uuml;rlich auch noch was: Blake ist nicht ganz fl&uuml;ssig animiert und k&ouml;nnte meines Erachtens etwas graziler sein, auch seine Bewegungen sind mitunter recht schwerf&auml;llig (Zitat eines Entwicklers: &#8220;Es ist kein Action-Spiel.&#8221;).</p>
<p>Besonders bei einer kniffligen Sprungpassage war ich f&uuml;r die optionale Unterst&uuml;tzung des X-Box 360 Controllers &uuml;brigens sehr dankbar; als Nicht-Tastaturakrobat d&uuml;rfte ich mit der Standard-Steuerung wohl so meine Probleme gehabt haben. Ansonsten ist das Spiel relativ kurz und m&uuml;sste wohl in einer halben bis einer Stunde durchzuspielen sein.</p>
<p>Mehr Worte m&ouml;chte ich zu <b>Blake White</b> an dieser Stelle nun aber nicht mehr verlieren. Also: <a href="http://www.4players.de/4players.php/download_info/Downloads/Download/49568.html">Los, spielen!</a></p>
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		<title>The Baron</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 13:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
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		<category><![CDATA[Singleplayer]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Tagen &#252;berlege ich nun schon, wie ich meinen n&#228;chsten Artikel – diesen Artikel – anfangen soll. Und komm einfach nicht weiter. Schon l&#228;nger m&#246;chte ich etwas &#252;ber dieses, nennen wir es “brisante”, Spiel schreiben. Aber wenn man schon was schreibt, soll es ja auch gut sein, oder? Man m&#246;chte ja niemanden vorzeitig verschrecken.
Wie also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Tagen &uuml;berlege ich nun schon, wie ich meinen n&auml;chsten Artikel – diesen Artikel – anfangen soll. Und komm einfach nicht weiter. Schon l&auml;nger m&ouml;chte ich etwas &uuml;ber dieses, nennen wir es “brisante”, Spiel schreiben. Aber wenn man schon was schreibt, soll es ja auch gut sein, oder? Man m&ouml;chte ja niemanden vorzeitig verschrecken.</p>
<p>Wie also anfangen, wenn man im Begriff ist, den m&ouml;glichst perfekten Artikel zu schreiben? In meinem Fall meistens gar nicht. Deshalb m&uuml;sst ihr euch jetzt auch mit diesem unperfekten Geschreibsel zufrieden geben.</p>
<p>Um also das – vielleicht – auff&auml;lligste Merkmal zuerst zu nennen: <b>The Baron</b> ist ein Text-Adventure (na, wer denkt jetzt an die alten Infocom-Games?). Da es mein erstes Spiel dieser Art war, kann ich nicht sagen, inwiefern es ‘typisch’ f&uuml;r das Genre ist oder nicht. Aber eigentlich geht es darum ja auch nicht.</p>
<p>Das Problem stellt sich vielmehr genau jetzt – denn zum Inhalt sollte man eigentlich so wenig wie m&ouml;glich, am besten gar nichts, verraten. Warum? Nun&#8230; selbst das w&auml;re wohl schon ein Spoiler. Nur so viel: man sollte nicht unbedingt moralpr&uuml;de sein.</p>
<p><b>The Baron</b> unterscheidet sich insofern von den meisten mir bekannten Spielen, als dass die Herangehensweise generell anders ist. Besonders schwierig ist es nicht, aber die Herausforderung scheint mir in diesem Fall auch nicht der richtige Antrieb zum Spielen zu sein. Es geht viel mehr darum, etwas &uuml;ber sich selbst herauszufinden. Oder dies zumindest zu versuchen. Denn das Spiel gibt zwar wenig Antworten, stellt daf&uuml;r aber umso mehr Fragen. Und diese sind auch noch interessant.</p>
<p>Ich k&ouml;nnte mich fast dazu hinrei&szlig;en lassen, zu behaupten, es seien Fragen, mit denen sich bestimmt jeder schon mal auf die ein oder andere Weise besch&auml;ftigt hat – aber das kann ich ja gar nicht wissen. Also schreibe ich einfach nur: Es sind Fragen, die <i>ich</i> mir schon des &ouml;fteren gestellt habe.</p>
<p>Aber selbst, wenn nicht – sich Fragen zu stellen, die man sich vorher nicht gestellt hat, d&uuml;rfte mindestens genauso viel wert sein.</p>
<p>Die meiste Zeit verbringt ihr in diesem St&uuml;ck Software also nicht damit, irgendwelche R&auml;tsel zu l&ouml;sen, sondern mit dem F&uuml;hren unterschiedlichster Dia- und Monologe und dem Treffen ethischer Entscheidungen. Die eigene Handlungsweise wird dabei zwar reflektiert und spiegelt sich auch in sp&auml;teren Abschnitten wider, einen Idealweg gibt es jedoch letztendlich nicht und die Entscheidung, wie alles ausgeht, bleibt vollkommen dem Spieler &uuml;berlassen. Ohne Bewertung, ohne Urteil.</p>
<p>Wie gesagt, eindeutige Antworten bietet <b>The Baron</b> nicht. Allerdings ist es grade dieser Umstand, der es umso faszinierender macht. Denn Medien – egal, welcher Art – die einen vor ein ethisches Problem stellen, nur, um am Ende moralisch den erhobenen Zeigefinger zu schwingen, mag ich sowieso nicht besonders. Eine einheitliche Richtigkeit gibt es ohnehin nicht. Selbst nachdenken hei&szlig;t die Antwort! Und ist zudem viel unterhaltsamer.</p>
<p>Lang ist das Spiel an sich zwar auch nicht (ich habe das Spiel jedes Mal in einem Rutsch gespielt), aufgrund der vielen verschiedenen Handlungsm&ouml;glichkeiten lohnen sich ein zweiter und dritter Durchlauf aber auf jeden Fall.</p>
<p>Was genau ist denn aber nun eigentlich so toll an <b>The Baron</b>? Nun, schwer zu sagen. Vielleicht ist es das: Wenn man es zul&auml;sst, verr&auml;t einem das Spiel ein klitzeklein wenig &uuml;ber einen selbst. Und man bekommt die Chance, gewisse Dinge mal aus einer anderen perspektive zu betrachten, solange man sich nur darauf einl&auml;sst.</p>
<p>Ich zumindest h&auml;tte auch nichts gegen mehr Spiele dieser Art.</p>
<p>Vom Genre des Text-Adventures an sich konnte mich <b>The Baron</b> jedenfalls vollkommen &uuml;berzeugen. Wer braucht schon DirectX 10, wenn er Text haben kann?</p>
<p>Das Spiel ist &uuml;brigens umsonst und kann unter anderem <a href="http://lilith.gotdns.org/~victor">hier</a> runtergeladen werden. Zus&auml;tzlich wird neben der eigentlichen Spieldatei auch noch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Z-machine">Z-Code Interpreter</a> ben&ouml;tigt, den man sich ebenfalls kostenlos f&uuml;r Windows, Linux, Mac OS und andere Systeme herunterladen kann.</p>
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