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	<title>Synthetic Arcadia &#187; Jump &amp; Run</title>
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	<description>Hypokritischer Pseudo-Spieleblog mit nichtssagenden Artikeln, deren miserable Qualität die Schmerzgrenze bei weitem unterschreitet</description>
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		<title>Super Mario Galaxy</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 15:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otacon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jump & Run]]></category>
		<category><![CDATA[Konsole]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn s&#228;mtliche Fachpublikationen sich mit Top-Wertungen &#252;berwerfen und selbst aus den angrenzenden Fanboy-Lagern keine allzu gro&#223;en St&#246;rfeuer mehr kommen, dann kann man als geneigter Spieler durchaus den Fehler begehen, der mir mit Super Mario Galaxy passierte: man erwartet schlichtweg ein bisschen zu viel. Ja, ich wei&#223;, das ist so ein hammerhartes Urteil, davon erholt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn s&auml;mtliche Fachpublikationen sich mit Top-Wertungen &uuml;berwerfen und selbst aus den angrenzenden Fanboy-Lagern keine allzu gro&szlig;en St&ouml;rfeuer mehr kommen, dann kann man als geneigter Spieler durchaus den Fehler begehen, der mir mit <strong>Super Mario Galaxy</strong> passierte: man erwartet schlichtweg ein bisschen zu viel. Ja, ich wei&szlig;, das ist so ein hammerhartes Urteil, davon erholt sich das Spiel bestimmt nie wieder! Am besten w&auml;re aber wohl, wenn ich ganz von vorn anfinge.</p>
<p>Im Jahre 2002 erschien <strong>Super Mario Sunshine</strong> f&uuml;r den GameCube und avancierte alsbald zu einem meiner Lieblingsspiele f&uuml;r die genannte Konsole. Es war motivierend, hatte diese tolle, einzigartige Urlaubsatmosph&auml;re und einen ebenso unverkennbaren Soundtrack. Die Fachpresse vergab &uuml;berwiegend Bestnoten, Nintendo betrieb sogar noch die zu GameCube-Zeiten fast nicht vorhandene Fernsehwerbung und alle waren sich einig, hier einen dieser Flaggschiff-Titel vor sich zu haben, &uuml;ber den sich eine Konsole naturgem&auml;&szlig; definiert.</p>
<p>Doch dann kamen die Zweifler. Wie nach einer durchzechten Nacht, an deren n&auml;chsten Morgen man mit Kopfschmerzen im Bett aufwacht und sich fragt, wer eigentlich die Person ist, die da neben einem liegt, begannen die Leute, die Qualit&auml;t des Titels in Frage zu stellen und des Klempners Inselurlaub mehr und mehr zu verurteilen. Geradezu martialisch wurde ihm der Titel als w&uuml;rdiger Nachfolger des N64-Meilensteins entrissen und &uuml;brig blieb ein gutes Spiel, das aber viel bel&auml;chelt wurde, und eine Horde Spieler, die lieber weiter auf ihr „Super Mario 128“ warteten. </p>
<p>Davon lie&szlig; sich auch Nintendo anstecken. Verkappt bezeichnete Reggie auf der E3-Konferenz 2007 Super Mario Galaxy als ersten w&uuml;rdigen Nachfolger von <b>Super Mario 64</b>. Was Miyamoto wohl insgeheim dabei gedacht haben mag? Erst als vor kurzem <strong>Super Mario Galaxy 2</strong> angek&uuml;ndigt wurde, das allem Anschein nach ein Klon mit anderen Levels und h&ouml;herem Schwierigkeitsgrad werden wird,  habe ich erstmals ernsthafte Kritik an Super Mario Galaxy lesen k&ouml;nnen. Frei nach dem Motto: „Was? Wir brauchen gar nicht mehr zwanghaft an diesem Titel festhalten, als ob es kein Morgen mehr g&auml;be? Dann waren unsere ganzen Lobpreisungen ja gar nicht so ernst gemeint, HAHAHA. “ </p>
<p>Jetzt mal ernsthaft: So nicht.</p>
<p>Nintendo hat in den letzten Jahren eine Strategie entwickelt und ausgebaut, mit der sie zwar kommerziell sehr erfolgreich fahren, mich (und viele andere) aber nicht wirklich zufrieden stellen. Mehr und mehr werden Spielkonzepte recycelt, durchschnittliche Produkte zu Top-Titeln hochstilisiert und ans Herz gewachsene Serien an die neue Casual-Kundschaft angepasst. Wo Probleme vorliegen, sollte man diese auch zur Kenntnis nehmen und nach M&ouml;glichkeit ansprechen, anstatt sich selbst und andere zu betr&uuml;gen, indem man sie sch&ouml;nredet. Die urspr&uuml;ngliche Fassung dieses Textes las sich vermutlich bereits wie ein Verriss, weil sich dieser Trend der Neuausrichtung bis zu einem gewissen Grad auch bei Galaxy feststellen l&auml;sst – allerdings musste ich einsehen, dass es in diesem Falle sehr intelligent gel&ouml;st wurde. Vor allem zwei Dinge stie&szlig;en mir aber zun&auml;chst sauer auf:</p>
<p>Bis zum Boss-Fight mit Bowser ist das Spiel l&auml;cherlich leicht. Zu sterben ist ungef&auml;hr so schwierig wie im Puff keine Frau abzubekommen [---Aussage basiert &uuml;brigens auf einer Vermutung---]. Was wurde der Vorg&auml;nger f&uuml;r diesen Umstand nicht kritisiert! Als erfahrener Spieler geht man eigentlich nur vor die Hunde, weil entweder die Kamera nicht rechtzeitig mitzieht und man demnach &uuml;bersieht, dass man ausnahmsweise mal nicht auf der Unterseite seiner Plattform rumlatschen darf &#8211; oder weil die Schabernack-Kometen ihre Finger im Spiel haben.</p>
<p>Und freilich, andere sehen in der Masse an kurzen Welten ein riesiges Potenzial an Abwechslung, mir mangelte es aber eindeutig an Tiefe und liebevoller Gestaltung. Wo ich in Sunshine noch an manchen Punkten Halt machte von der Hatz auf die Insignien, um die sch&ouml;ne Level-Architektur, einen Sonnenuntergang oder das glitzernde Wasser zu beobachten, meinetwegen auch um Verstecke der blauen M&uuml;nzen zu entdecken, geht es beim Wii-Titel Schlag auf Schlag. Geheimnisse sind so gut wie nicht vorhanden und wo dies doch der Fall ist, wird man immer freundlich darauf hingewiesen – aufgrund der Linearit&auml;t der Level kann man sie dann auch nicht mehr verfehlen.</p>
<p>Gemindert werden diese Kritikpunkte durch den Verlauf ab der zweiten H&auml;lfte des Spiels, die einen Gro&szlig;teil der angesprochenen „intelligenten L&ouml;sung“ ausmacht. Das Spiel wird n&auml;mlich zusehends schwieriger, wenn man versucht, sich tats&auml;chlich alle Sterne anzueignen. Zwar wirken die bereits herunter gedudelten Credits wie eine kalte Dusche auf den eigenen Ehrgeiz, doch w&auml;re man ja kein wahrer Gamer ohne dieses „100% geschafft“-Leuchten in den Augen. Und so verbringt man denn &#8211; auch dank der nicht ganz so popul&auml;ren lila M&uuml;nzen &#8211; in manchen Levels vielleicht mal mehr als nur ne Handvoll Minuten, muss sich umsehen und nicht nur durchrennen. So wird man, finde ich, beiden Extremen von Spieler-Typen gerecht (Ger&uuml;chte besagen &uuml;brigens, dass auch die wenig beachteten Normalos nicht zu kurz kommen). </p>
<p>Andere k&ouml;nnen gerne noch kritisieren, dass selbst die sp&auml;teren Welten nicht schwierig genug sind – ich sollte mich da aber lieber zur&uuml;ckhalten, weil ich schon an so manchen schaffbaren Spielen <a href="http://aquawings.net/arcadia/der-weg-des-geringeren-widerstandes/">kl&auml;glich gescheitert bin</a>.</p>
<p>Die au&szlig;ergew&ouml;hnlich positive Rezeption ist eventuell damit zu erkl&auml;ren, dass f&uuml;r viele Spieler die R&uuml;ckbesinnung auf alte Tugenden wichtig gewesen sein k&ouml;nnte. Dazu geh&ouml;ren dann eben auch Dinge wie die Abwechslung durch verschiedene Welten, selbst wenn diese f&uuml;r mich aufgrund ihrer Anordnung nicht immer in Erinnerung bleiben werden und Tiefe vermissen lassen. Dazu geh&ouml;rt aber auch, und hier habe ich auch keine Kritik zu &uuml;ben, dass es Passagen in 2D gibt und Items wie den Stern, der einen unverwundbar macht, oder eben die gute alte Feuerblume. Mit Mario Sunshine wischt es deshalb trotzdem nicht den Boden auf. Dieses vermeintliche &Uuml;berspiel, f&uuml;r das es &uuml;berall gehandelt wird, offenbart trotz seiner handwerklich weitestgehend unheimlich guten Ausf&uuml;hrung ebenso Schw&auml;chen, die bisher aber irgendwie unter den Teppich gekehrt wurden. Das trifft im &Uuml;brigen auch auf die unaufregende Musik zu, die zwar wieder einmal mit einigen Neu-Arrangements aufwartet, aber an neuen St&uuml;cken nur „To the Gateway“ in meinem Ged&auml;chtnis zu verankern imstande war.</p>
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		<title>Prince of Persia</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 15:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das neue Prince of Persia ist eines der Spiele, von dessen Berichterstattung ich bereits im Vorfeld schon einiges mitbekommen hatte – was nicht eben h&#228;ufig vorkommt. Ich betrachte mich dabei als einen relativ hype-resistenten Menschen. So auch in diesem Fall: was ich sah, beeindruckte mich nicht wirklich. Zwar waren die Concept Arts durchaus h&#252;bsch anzusehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue <a href="http://www.onlinegamesdatenbank.de/index.php?section=title&#038;titleid=9194">Prince of Persia</a> ist eines der Spiele, von dessen Berichterstattung ich bereits im Vorfeld schon einiges mitbekommen hatte – was nicht eben h&auml;ufig vorkommt. Ich betrachte mich dabei als einen relativ hype-resistenten Menschen. So auch in diesem Fall: was ich sah, beeindruckte mich nicht wirklich. Zwar waren die Concept Arts durchaus h&uuml;bsch anzusehen, deren grafische Umsetzung sagte mir jedoch nicht allzu sehr zu.</p>
<p>Erst eine Vorf&uuml;hrung auf der Games Convention 2007 konnte &uuml;berhaupt mein Interesse wecken. Die Animationen waren gut gemacht (leider noch eine Seltenheit) und au&szlig;erdem sah das Rumgeklettere ziemlich spa&szlig;ig aus – ja, das k&ouml;nnte mir doch einen Blick wert sein.</p>
<p>Und ich muss sagen, gelohnt hat es sich. Zwar ist die neuste Iteration der Serie nicht gleich zu meinem neuen Lieblingsspiel avanciert, eine Menge Spa&szlig; hatte ich aber auf jeden Fall. Insbesondere die Klettereien haben mir so viel Spa&szlig; gemacht, dass ich mir direkt im Anschluss zwei der Vorg&auml;nger bestellt hab (nat&uuml;rlich wohl wissend, dass diese irgendwie anders sind).</p>
<p>Insbesondere im Vergleich zu &auml;lteren Teilen, aber auch allgemein f&auml;llt hierbei jedoch der extrem niedrige Schwierigkeitsgrad des aktuellen Titels auf. Und damit meine ich nicht <s>das Checkpoint-System</s> Elika, sondern beispielsweise die Steuerung. Nicht, dass ich Probleme mit einer eing&auml;ngigen Steuerung h&auml;tte – im Gegenteil. Jedoch ist diese so verzeihlich, dass man mitunter das Gef&uuml;hl bekommt, es sei vollkommen egal, wann man irgendwelche Kn&ouml;pfe dr&uuml;ckt; solange man sie &uuml;berhaupt benutzt, ist schon alles in Ordnung und das Spiel &#8216;rettet&#8217; einen.</p>
<p>Ich erwarte hierbei ja keine Millisekundengenauigkeit (dann k&ouml;nnte ich diesen Beitrag nun sicherlich nicht schreiben), aber zumindest ein Zeitfenster, dessen Abpassen eine gewisse Herausforderung darstellt. Daf&uuml;r m&uuml;sste nicht mal die Steuerung verkompliziert werden, denn die eher wenigen ben&ouml;tigten Kn&ouml;pfe (ein einziger f&uuml;r Sprung und Wallrun, ein zweiter f&uuml;r&#8217;s Festhalten und der dritte f&uuml;r Elika) st&ouml;ren mich gar nicht allzu sehr, auch wenn dies nat&uuml;rlich die Gefahr erh&ouml;ht, dass das Spiel irgendwelche eingeleiteten Aktionen fehldeutet. Aber dieses Zeitfenster ist im Grunde schon eine Doppelschwingt&uuml;r.</p>
<p>Die vielen Beschwerden bez&uuml;glich des R&uuml;cksetzsystems kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Ja, man kommt immer an den letzten sicheren Ausgangspunkt zur&uuml;ck. Na und? Spart einem doch lediglich Ladezeit, da man ohnehin an jeder Stelle speichern kann (und zumindest das ist etwas, was bei Nichtvorhandensein durchaus nicht selten bem&auml;ngelt wird&#8230; wie oft habe ich in letzter Zeit Beschwerden &uuml;ber Speicherpunktsysteme gelesen?). Nun kann man nat&uuml;rlich anf&uuml;hren, dass man ja, weil es – auch aufgrund nichtexistenter Quicksave-Tasten – eben umst&auml;ndlicher ist, nicht nach jedem Sprung speichern w&uuml;rde. Mag zwar sein, dass dem so ist. Dennoch empfinde ich es keineswegs als st&ouml;rend, wenn mir ein wenig Arbeit in dieser Richtung abgenommen wird, denn vor/nach schwierigen Man&ouml;vern d&uuml;rfte sich ein Speichervorgang verstehen und alle leichten Zwischenschritte noch einmal wiederholen zu m&uuml;ssen, ist doch im Grunde blo&szlig; unn&uuml;tze Spielzeitschindung.</p>
<p>Etwas h&uuml;bscher h&auml;tte Elika meines Erachtens aber schon sein k&ouml;nnen (schaut euch mal die urspr&uuml;nglichen Entw&uuml;rfe an, denen kann die aktuelle Version nicht das Wasser reichen)&#8230; ich finde ihr ganzes Design doch ziemlich blass.</p>
<p>Bez&uuml;glich der Grafik bin ich selbst immer noch geteilter Meinung. Ich habe weder gegen Cel-Shading noch gegen Pseudo-Realismus irgendwelche Vorbehalte (okay, vielleicht gegen dieses st&auml;ndige Grau/Braun&#8230; aber das ist ein anderes Thema), aber wenn ich das tats&auml;chliche Spiel mit den noch (bzw. wieder) realistischen Screenshots eines fr&uuml;heren Entwicklungsstadiums vergleiche, so sagen mir die finalen Grafiken doch eher zu. Schaue ich mir hingegen die wirklich nett anzusehenden Concept Artworks an, so kann die Spielgrafik letztendlich nur verlieren. Von der urspr&uuml;nglichen Elika ganz zu schweigen&#8230;</p>
<p>Ein rechter Augenschmaus sind daf&uuml;r die sehr gut gelungenen, fl&uuml;ssigen Animationen – nat&uuml;rlich insbesondere die der Hauptcharaktere. Auch die Umgebungs- und Farbgestaltung sagt mir zu, obwohl hier insgesamt ein bisschen mehr Abwechslung auch nicht verkehrt gewesen w&auml;re. Ohne die &Uuml;bersichtskarte h&auml;tte ich mich wohl jedesmal restlos verlaufen&#8230; Moment, hab ich ja auch.</p>
<p>Etwas zu k&auml;mpfen hatte ich anfangs auch mit der Kampfsteuerung. Diese ist im Gegensatz zum restlichen Spiel eher beh&auml;big, auch kann man nicht springen. Zwar tauchen gl&uuml;cklicherweise nur sehr selten Gegner auf, so dass dieser Aspekt nicht so sehr ins Gewicht f&auml;llt, jedoch muss jeder Bosskampf per Quick-Time-Events und Kn&ouml;pfchenh&auml;mmern entschieden werden&#8230; was auf Dauer doch etwas nervt. Und Kr&auml;mpfe in den Fingern verursacht.</p>
<p>Die Story ist wie &uuml;blich eher eine Ausrede, um mal ordentlich auf <s>die Kacke</s> den Putz hauen zu k&ouml;nnen – lediglich das Ende kann noch mit einem Tick Diversit&auml;t aufwarten, das war&#8217;s dann aber auch schon. Auch die Charaktere sind in ihrer Darstellung leider nicht besonders &uuml;berzeugend. Meines Erachtens h&auml;tte man hier noch eine Menge Potential gehabt. Insbesondere, wenn man sich Entwickleraussagen wie “er ist nicht der typische Held” etc. anh&ouml;rt, denn genau dann scheinen immer irgendwelche 08/15-Hauptcharaktere herauszukommen&#8230;</p>
<p>F&uuml;r Konsolenspiele eher un&uuml;blich gibt es unerfreulicherweise auch ein paar Bugs in der Release-Version. Bei mir hat einmal die &Uuml;bersichtskarte ausgesetzt (das Men&uuml; lie&szlig; sich &uuml;berhaupt nicht mehr aufrufen), kurz darauf fiel auch die Speicherfunktion inklusive Autosave aus. Aufgeh&auml;ngt hat sich das Spiel ebenfalls einmal, wobei das nat&uuml;rlich auch an der DVD oder der Konsole gelegen haben kann. Will ja hier keine falschen Anschuldigungen erheben&#8230;</p>
<p>Alles in allem hat <b>Prince of Persia</b> f&uuml;r mich einige sehr vielversprechende Ans&auml;tze gezeigt, insbesondere hinsichtlich der Optik. Aber auch das Gameplay wei&szlig; zu gefallen, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden w&auml;re es sicherlich noch besser geworden.</p>
<p>Dabei bedient sich das Spiel &uuml;brigens relativ offensichtlich auch bei anderen Titeln. Ich zumindest f&uuml;hlte mich des &ouml;fteren nicht nur an <b>Okami</b>, sondern auch an <b>ICO</b> und <b>Shadow of the Colossus</b> erinnert. Was bei den genannten Spielen selbstverst&auml;ndlich kaum etwas Negatives darstellen kann, da alle in den zitierten Aspekten gl&auml;nzen. Eher weniger passend wirken dagegen einige der Spr&uuml;che des Prinzen, welche im n&auml;chsten <b>Devil may cry</b> wohl doch besser aufgehoben gewesen w&auml;ren.</p>
<p>Was sich Ubisoft dabei gedacht hat, nach dem eigentlichen Ende des Spiels noch einen Epilog als zus&auml;tzlichen Download-Inhalt nachzuschieben, kann ich allerdings nur erahnen. Denn runterladen werde ich ihn mir nicht. &Uuml;ber 10€ f&uuml;r eine zus&auml;tzliche Mission? Ich muss doch sehr bitten. Als ich mir das Spiel zulegte, wollte ich eigentlich das ganze Spiel haben. Auf dem PC wird diese nicht mal angeboten, so dass Computer-Zocker ziemlich in die R&ouml;hre schauen und nun mit einem halben Spiel dasitzen, dessen Ende nur den Konsolenspielern vorbehalten ist (da es sich wieder um eine Trilogie handeln soll und auch der Epilog die Geschichte weiterf&uuml;hrt, d&uuml;rfte dieser Umstand umso frustrierender sein).</p>
<p>Ehrlich gesagt&#8230; so nicht, Ubisoft!</p>
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		<title>Vertigo</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 15:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist zwar schon etwas her, aber auf der diesj&#228;hrigen GCDC bin ich &#252;ber ein kleines, aber feines Studentenprojekt der Gotland University aus Schweden mit dem Namen Vertigo gestolpert.
Es handelt sich dabei um ein multiplayer-lastiges 2D-Wettrennspiel (ich schreibe jetzt automatisch &#8220;wettrenn&#8221;, damit niemand an irgendwelche fahrenden Unters&#228;tze oder dergleichen denkt), in dem man gegeneinander durch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist zwar schon etwas her, aber auf der diesj&auml;hrigen GCDC bin ich &uuml;ber ein kleines, aber feines Studentenprojekt der Gotland University aus Schweden mit dem Namen <a href="http://game.hgo.se/projects/2d-games/vertigo">Vertigo</a> gestolpert.</p>
<p>Es handelt sich dabei um ein multiplayer-lastiges 2D-Wettrennspiel (ich schreibe jetzt automatisch &#8220;wettrenn&#8221;, damit niemand an irgendwelche fahrenden Unters&auml;tze oder dergleichen denkt), in dem man gegeneinander durch eine Stadt l&auml;uft. Dabei kann man an H&auml;userfassaden raufklettern, &uuml;ber Speed Booster laufen, um tempor&auml;r die Geschwindigkeit zu erh&ouml;hen und weiter zu springen sowie gelegentlich unterschiedliche Wege w&auml;hlen, um zum Ziel zu kommen.</p>
<p>Ich mag ja Spiele, in denen man wie wild durch die Gegend wetzen kann. Dementsprechend hatte ich auch meinen Spa&szlig; mit <b>Vertigo</b>; insbesondere, weil die Steuerung nach ein bis zwei Eingew&ouml;hnungsrunden sehr locker von der Hand geht und so zum <s>entspannten</s> Flitzen einl&auml;dt. Leider gibt es nur zwei unterschiedliche Rennstrecken, so dass sich auch die optische Abwechslung eher in Grenzen h&auml;lt.</p>
<p>Das &#8216;Erklettern&#8217; der Geb&auml;ude verl&auml;uft dabei &auml;hnlich den <b>Megaman</b>-Spielen &#8211; wer sich geschickt anstellt, springt schnell von einer Seite zur anderen und kann so mitunter sehr schnell werden. Grobmotoriker, wie ich es einer bin, fallen im Zweifelsfall mittendrin runter und m&uuml;ssen dann erneut ran. Allerdings ist die Steuerung dabei so angelegt, dass selbst ich den ein oder anderen Gl&uuml;ckstreffer landen und im richtigen Rhythmus aufw&auml;rts springen konnte.</p>
<p>Das ganze ist im Comicstil gehalten und erinnert damit &#8211; nat&uuml;rlich auch aufgrund des Spielprinzips und des Gro&szlig;stadt-Settings &#8211; ein ganz klein wenig an <b>Mirror&#8217;s Edge 2D</b>. &Auml;sthetische Angelegenheiten sind zwar immer Ansichtssache, in sich stimmig ist <b>Vertigo</b> aber auf jeden Fall.</p>
<p>Zwar gibt es auch einen Time Trial Modus, richtig Spa&szlig; macht das ganze aber erst mit mehreren Spielern.</p>
<p>Schade finde ich, dass es anscheinend keine M&ouml;glichkeit gibt, irgendwie an das Spiel ranzukommen. Zwar ist es f&uuml;r X-Box 360, aber irgendwie h&auml;tte man ein gedownloadetes Spiel sicherlich zum Laufen bringen k&ouml;nnen&#8230; oder eben einfach per Marketplace (oder wie hei&szlig;t das Ding noch mal?) verf&uuml;gbar machen. Wenn das Spiel mit ein paar mehr Leveln im Laden st&uuml;nde, w&uuml;rd ich&#8217;s mir vermutlich sogar kaufen &#8211; und das, obwohl es eigentlich nur f&uuml;r Multiplayer-Sessions taugt.</p>
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		<title>Blake White</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 17:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PC]]></category>
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		<description><![CDATA[(Anmerkung: Das besprochene Spiel wurde von einigen Leuten entwickelt, die bis vor kurzem die gleiche Schule besuchten wie ich. Wer bei mir deshalb nun also Voreingenommenheit vermutet, sei hiermit vorgewarnt.)
Wie kommt man auf geniale Ideen? Das frage ich mich h&#228;ufiger, denn bei mir scheint es einfach nicht zu klappen. Aber solange das anderen nicht genauso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Anmerkung: Das besprochene Spiel wurde von einigen Leuten entwickelt, die bis vor kurzem die gleiche Schule besuchten wie ich. Wer bei mir deshalb nun also Voreingenommenheit vermutet, sei hiermit vorgewarnt.)</p>
<p>Wie kommt man auf geniale Ideen? Das frage ich mich h&auml;ufiger, denn bei mir scheint es einfach nicht zu klappen. Aber solange das anderen nicht genauso geht, kann ich mich ja immerhin an den Fr&uuml;chten ihrer Kreativit&auml;t erfreuen.</p>
<p>So wie bei <b>Blake White</b>. Auf den ersten Blick kommt das ganze vielleicht lediglich als der Farben beraubtes Jump &#038; Run daher &#8211; der Clou ist jedoch, dass man die &#8216;Farben&#8217; der Welt und der eigenen Spielfigur ver&auml;ndern und so Einfluss auf die Spielwelt nehmen kann.</p>
<p>Aber worum geht es in <b>Blake White</b>? Vor Spielbeginn wird die titelgebende Hauptfigur in die fiktive &#8211; und nebenbei auch noch reichlich fiese &#8211; Spielkonsole &#8220;Nemesis&#8221; gesogen, um dort erstmal dieser zur Unterhaltung zu dienen anstatt umgekehrt. Dass sich dabei die Darstellung des gesamten Spiels nur auf die Farben Schwarz und Wei&szlig; beschr&auml;nkt, habe ich bereits erw&auml;hnt. Pikantes Detail: Sobald Blake die gleiche &#8216;Farbe&#8217; wie ein Objekt hat, kann er einfach durch es hindurchaufen (oder auch -fallen). Durch Schalter kann (und muss) zus&auml;tzlich die Umgebungsfarbe gewechselt werden, wodurch Gegenst&auml;nde auftauchen und wieder verschwinden (schwarze Objekte sind nur auf wei&szlig;em Hintergrund sichtbar usw.) sowie unterschiedliche Mechanismen ausgel&ouml;st werden.</p>
<p>Das Spiel besteht dabei haupts&auml;chlich aus dem Meistern von Sprungpassagen und dem L&ouml;sen von R&auml;tseln. Hin und wieder hindern einen auch Gegner am Weiterkommen, denen man &#8211; je nach Situation &#8211; entweder durch Geschick oder Gerissenheit versuchen muss, zu entgehen. Denn bei Ber&uuml;hrung muss Blake direkt am letzten Checkpoint erneut starten; Lebenspunkte oder dergleichen gibt es nicht. Die Checkpoints sind dabei allerdings so fair gesetzt, dass eigentlich nie Frust aufkommt.</p>
<p>Nicht unerw&auml;hnt bleiben sollte hier auch noch mal der Humor des Spiels: Wie er&auml;hnt, befindet man sich in Nemesis, die einen kurzerhand zu ihrem Spielzeug erkl&auml;rt hat &#8211; und bekommt dies durchaus auch zu sp&uuml;ren. Mehr sei dazu an dieser Stelle jedoch nicht verraten, sonst geht der Spa&szlig; am eigenen Entdecken wom&ouml;glich noch verloren. Und das w&auml;re in diesem Fall wirklich eine Schande.</p>
<p>Zu meckern habe ich aber nat&uuml;rlich auch noch was: Blake ist nicht ganz fl&uuml;ssig animiert und k&ouml;nnte meines Erachtens etwas graziler sein, auch seine Bewegungen sind mitunter recht schwerf&auml;llig (Zitat eines Entwicklers: &#8220;Es ist kein Action-Spiel.&#8221;).</p>
<p>Besonders bei einer kniffligen Sprungpassage war ich f&uuml;r die optionale Unterst&uuml;tzung des X-Box 360 Controllers &uuml;brigens sehr dankbar; als Nicht-Tastaturakrobat d&uuml;rfte ich mit der Standard-Steuerung wohl so meine Probleme gehabt haben. Ansonsten ist das Spiel relativ kurz und m&uuml;sste wohl in einer halben bis einer Stunde durchzuspielen sein.</p>
<p>Mehr Worte m&ouml;chte ich zu <b>Blake White</b> an dieser Stelle nun aber nicht mehr verlieren. Also: <a href="http://www.4players.de/4players.php/download_info/Downloads/Download/49568.html">Los, spielen!</a></p>
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