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	<title>Synthetic Arcadia &#187; GB</title>
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	<description>Hypokritischer Pseudo-Spieleblog mit nichtssagenden Artikeln, deren miserable Qualität die Schmerzgrenze bei weitem unterschreitet</description>
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		<title>Meine Lieblings-GameBoy-Spiele</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 19:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otacon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, in denen dieser klobige Kasten mit seinen vier Graut&#246;nen einem das liebste Spielzeug war und die Kinderg&#228;rtnerinnen das Ende aller sozialen Aktivit&#228;ten kommen sahen, sobald sie ein solches Exemplar erblickten? Sp&#228;ter abgel&#246;st durch den GameBoy Color, welcher wiederum dem Advance Platz machen musste, m&#246;chte ich hier meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, in denen dieser klobige Kasten mit seinen vier Graut&ouml;nen einem das liebste Spielzeug war und die Kinderg&auml;rtnerinnen das Ende aller sozialen Aktivit&auml;ten kommen sahen, sobald sie ein solches Exemplar erblickten? Sp&auml;ter abgel&ouml;st durch den GameBoy Color, welcher wiederum dem Advance Platz machen musste, m&ouml;chte ich hier meine zehn Favoriten f&uuml;r diese Systeme Revue passieren lassen. Der Anlass? Nun, eigentlich gibt es keinen. Mir ist lediglich in letzter Zeit immer mehr bewusst geworden, dass schlichtweg nicht mehr davon auszugehen ist, dass Nintendo jemals einen weiteren GameBoy neben dem DS ver&ouml;ffentlichen wird, wie urspr&uuml;nglich geplant oder zumindest angek&uuml;ndigt. Als elit&auml;rer „Core-Gamer“ vermisse ich die Zeit, in der Videospiele ein Nischen- und Kinderhobby waren und der Aufwand der Entwickler sich alleine auf mich als Zielgruppe konzentrierte. Und man bei Spielen noch das Gef&uuml;hl hatte, sie h&auml;tten so etwas wie eine Seele, und w&auml;ren nicht blo&szlig; ein Produkt zur Steigerung von Umsatz und Gewinn.</p>
<p><strong>Pokémon: Silberne Edition</strong><br />
Am meisten Zeit verbracht habe ich wohl – so wie jedes andere halbwegs normale Kind damals auch &#8211; mit den Spielen der Pokémon-Reihe. Ich hatte sie alle: 150 auf Rot, 151 auf Gelb, 251 auf Silber. Ich kann mich auch noch an den Tag erinnern, an dem ich die Rote Edition gekauft habe. Ich war so aufgeregt! Wie bis zum Erscheinen von Zelda: The Wind Waker nicht mehr. Die Serie kannte ich ja schon und so wollte ich endlich selbst einsteigen bei dem, was sowieso alle anderen gemacht haben: ebenfalls Trainer werden und gegen andere antreten. Darryn Van Vuuren, Weltmeister von 2000, hatte nat&uuml;rlich unglaubliches Gl&uuml;ck, als ich die Weltmeisterschaft in Sydney damals verpasste, weil mir aufgrund meiner Kacknoobit&auml;t damals am Tag, bevor die Matches in meiner N&auml;he ausgetragen wurden, nichts Besseres einfiel, als meinen Spielstand zu l&ouml;schen und durch einen neuen zu ersetzen. Fragt mich nicht, warum ich dies tat. Vielleicht hatte mich das Mitleid f&uuml;r meine Gegner gepackt. Ich wei&szlig; es selbst nicht mehr. Daf&uuml;r habe ich bei der Celebi-Tour als einer der ersten in meiner Stadt das 251. Pokémon abgesahnt. Ja, das waren noch Zeiten! Leider konnten mich die Nachfolger nie mehr so ganz &uuml;berzeugen. Es lag nicht mal am fortschreitenden Alter: welcher Depp nimmt denn bitte den bereits eingef&uuml;hrten Tag-und-Nachtwechsel aus einer Spielereihe? Und schraubt &uuml;berdies den Umfang der Oberwelt wieder herunter? Und warum sahen die Viecher immer mehr wie Gestalten aus den Alptr&auml;umen irgendwelcher (in ihrer Kindheit h&ouml;chstwahrscheinlich mehrmals misshandelten) Entwickler aus? Fragen &uuml;ber Fragen… doch unabh&auml;ngig der Antworten kann ich sagen, dass die &Auml;ra der Silbernen/Goldenen Edition f&uuml;r mich bis heute das Highlight der Serie bleibt. Ob Nintendo deshalb Remakes f&uuml;r den DS angek&uuml;ndigt hat? Die &Uuml;berschrift habe ich &uuml;brigens nur deshalb so eingeschr&auml;nkt gew&auml;hlt, weil ich die Goldene nie besa&szlig; (bzw. nur kurz) und der Silbernen dementsprechend mehr zugetan bin. Wobei auch der Kinofilm und das viel coolere Lugia eine Rolle gespielt haben d&uuml;rften.</p>
<p>Ahja: Noch im Abi-Komitee wurde dar&uuml;ber diskutiert, ob wir unsere T-Shirts nicht mit „Schei&szlig; aufs Abi – ich werde Pokémon-Trainer!“ bedrucken lassen sollten ;-)<br />
<strong><br />
Zelda: Link’s Awakening</strong><br />
Zelda war mein ganz pers&ouml;nlicher Kaufgrund f&uuml;r den GameBoy damals, nachdem es mir von einem Klassenkameraden vorgespielt worden war. Lediglich mit einem Schwert bewaffnet durch W&auml;lder und Dungeons zu streifen, immer auf der Suche nach den acht Instrumenten der Sirenen, um letztendlich Cocolint wieder verlassen zu k&ouml;nnen – die Vorstellungskraft ersetzte, was die Grafik nicht an Atmosph&auml;re zu erzeugen im Stande war. Ich wei&szlig; noch ganz genau, wie ich damals die halbe Insel umgegraben habe, weil ich den Schl&uuml;ssel f&uuml;r den dritten Dungeon nirgends finden konnte. Oder mich der Ladenbesitzer um die Ecke brachte, weil ich seinen kostbaren Bogen gestohlen hatte. Oder ich mit der Nixe… aber hey, das war Nintendo im Nachhinein dann wohl doch zu schl&uuml;pfrig, wie die Zensur im GBC-Remake eindrucksvoll unter Beweis stellt. Festzuhalten bleibt: Link’s Awakening ist der Ursprung meiner Leidenschaft f&uuml;r die Zelda-Serie, welche mit den Ablegern f&uuml;r das N64 ihren H&ouml;hepunkt fand. Ich finde es erstaunlich, wie viele Emotionen und Erinnerungen noch heute damit verbunden sind… was kann ich schreiben, das mich die Faszination f&uuml;r dieses Universum ausdr&uuml;cken l&auml;sst?</p>
<p><strong>Tetris</strong><br />
Zu Tetris dagegen m&uuml;sste ich hier eigentlich aus Prinzip wohl keine Worte mehr verlieren. Jeder kennt es, <s>jeder</s>  fast alle m&ouml;gen es, bei dieser Feststellung kann man es eigentlich schon belassen. F&uuml;r mich war es das erste eigene Videospiel nach dem Sonic-LCD-Handheld von Tiger Electronics („Sonic The Hedgehog“, 1991) und vor einigen Jahren habe ich sogar das Ende (von Tetris) mal aus eigener Kraft erreicht (was mir fr&uuml;her nie gelungen ist). Die Honda-Werbung oder der Simpsons-Gag sind da nur h&uuml;bsches Beiwerk, auch wenn sie zeigen, welche Popularit&auml;t dieses Spiel in all seinen Formen genie&szlig;t. Anders als bei der heutigen &Uuml;berpr&auml;senz Marios, &uuml;ber die sich viele Spieler zu Recht mokieren, war der Multiplayer-Auftritt von Nintendos Maskottchen und seinem Bruder im Jahre 1989 aber eine durchaus sympathische Dreingabe, auch wenn man r&uuml;ckblickend vielleicht an dieser Stelle den Ursprung allen &Uuml;bels zu erkennen meint.</p>
<p><strong>Golden Sun 1 &#038; 2</strong><br />
Golden Sun als Gesamtwerk verf&uuml;gt &uuml;ber einen bombastischen Umfang, wobei die beiden Einzelteile auch unabh&auml;ngig voneinander durchaus vollwertige Rollenspiele darstellen. Diese Aussage kann ich vor allem deshalb vertreten, weil ich selbst damals mit The Lost Age, also dem zweiten Teil, angefangen, diesen sogar mehrmals gespielt habe, bevor ich mir den Erstling kaufte. Bemerkenswert ist dabei, dass Golden Sun zun&auml;chst nur f&uuml;r ein einziges Modul geplant war und einzig der Kapazit&auml;tsmangel daf&uuml;r sorgte, dass man nun zwei Spiele mit je ca. 30-40 (der erste Teil etwas weniger, der zweite daf&uuml;r umso mehr) Stunden Unterhaltung genie&szlig;en darf. &Uuml;ber ein Passwortsystem ist es m&ouml;glich, Daten aus dem ersten Teil in den zweiten einzuf&uuml;gen, wodurch manche Spielinhalte erst freigeschaltet werden. Die Story ist episch und hebt sich von anderen Rollenspielen dadurch ab, dass auf absolute Schwarz-Wei&szlig;-Malerei weitestgehend verzichtet wird (Stichwort „Perspektivenwechsel“). Die R&auml;tsel nerven nicht, sondern sind durch die unterschiedlichen Psynergien der Charaktere richtig gut ins Spiel eingebunden. Der Soundtrack haut mich pers&ouml;nlich jetzt zwar nicht gerade vom Hocker, ist f&uuml;r Handheld-Verh&auml;ltnisse aber mehr als annehmbar. Zudem stammt er von Motoi Sakuraba, welcher vorher bereits an einer ganzen Reihe gro&szlig;er Spieleserien beteiligt war, darunter Tales of, Star Ocean, Shining Force und sp&auml;ter auch Baten Kaitos. Der Mann hat also ne Menge Erfahrung auf dem (von mir imaginierten) Buckel. Trotz der technischen Einschr&auml;nkungen vermitteln die Songs daher immer das passende Flair: Das etwas melancholisch-schwerf&auml;llige „A Full Moon In Garoh“ etwa bringt die niedergedr&uuml;ckte Stimmung im Dorf der Werw&ouml;lfe zum Ausdruck, bei „Walking Forward With Determination“ passt der Name zum Lied wie die Faust aufs Auge und der Song zum Oberweltsmarschieren. Grafisch haben die Zauber und Beschw&ouml;rungen damals alles weggehauen, was es f&uuml;r den GBA sonst noch gab und geben sollte. Schade, dass Camelot seitdem verdammt ist, Golf- und Tennisspiele herzustellen. Gl&uuml;cklicherweise habe ich die Serie erst entdeckt, als sie vollst&auml;ndig hier erh&auml;ltlich war: The Lost Age lie&szlig; nach dem Japan-Release n&auml;mlich mehr als ein Jahr auf sich warten – nicht nur war der Textumfang sehr hoch, die Lokalisation der Pokèmon-Titel Rubin und Saphir hatte zudem auch noch Vorrang (einen gleichzeitigen Release favorisierte anno 2003 wohl auch keiner der Entscheidungstr&auml;ger). Eine solch lange Wartezeit nach einem Cliffhanger h&auml;tte mich dann doch etwas genervt (bei Missachtung der Reihenfolge aber nat&uuml;rlich egal).</p>
<p><strong>Zelda: Oracle of Ages/Seasons</strong><br />
In diesem Zelda ging es nicht um die Kontrolle &uuml;ber den Wind oder verschiedenartige Masken, sondern die Manipulation der Zeit und der Jahreszeiten. Die Welten wirkten damals unglaublich lebendig auf mich, was auch den vielen bunten Farben, die mit dem Sprung auf den GameBoy Color zustande kamen, zu verdanken ist. &Uuml;berall gab es Geheimnisse zu entdecken, nicht zuletzt wegen der unglaublich intensiven Nutzung des Passwortsystems. Allen Spielern, die die „Oracle of“-Zeldas noch angehen m&ouml;chten, sei an dieser Stelle ein Notizblock empfohlen! Zwar kann man die Spiele auch als eigenst&auml;ndige Titel ansehen, jedoch macht die Verbindung derselben f&uuml;r mich das Spielerlebnis erst komplett. Deswegen habe ich auch beide Titel jeweils einmal mit und einmal ohne Passwort-Unterst&uuml;tzung gespielt. Ein Effekt der Passw&ouml;rter ist z.B., dass der Zugang zu besonderen Items erm&ouml;glicht wird oder Charaktere, die eigentlich in einem anderen Spiel beheimatet sind, quasi &uuml;bertragen werden und man sie „wiedertreffen“ kann. Was angesichts ihrer sehr sympathischen Auftritte einfach ein nettes Feature ist. Gleiches gilt f&uuml;r die Reittiere und die neuartigen R&auml;tsel, die sich durch die beiden Themen ergeben.</p>
<p><strong>Kingdom Hearts: Chain of Memories</strong><br />
Obwohl dieses Kingdom-Hearts-Intermezzo hier auf meiner Favoritenliste steht, m&ouml;chte ich darauf hinweisen, dass ich es absolut verst&auml;ndlich finde, wenn manche Spieler Chain of Memories zum Teufel w&uuml;nschen. Den leichten Geschmack einer Recap-Episode, die einem doch bitte mal den Buckel runterrutschen soll, wird man n&auml;mlich nicht so schnell los, wenn die Szenarien aus Teil 1 fast zur G&auml;nze  recycelt werden. Doch anders als ein Jahr sp&auml;ter mit Final Fantasy X-2 bietet Square bei KH: CoM mehr als blo&szlig;en „Wir produzieren einen sinnlosen Nachfolger, weil wir ja gar kein Verst&auml;ndnis mehr f&uuml;r W&uuml;rde haben, obwohl wir Japaner sind“-Fanservice. Die Organisation XIII wird vorgestellt. Es wird der Grundstein gelegt f&uuml;r das von vielen als interaktiver Film verschriene, aber trotz allem <s> absolut  geniale Metal Gear Solid</s> immer noch sehr gute Kingdom Hearts 2. Die gr&ouml;&szlig;te &Uuml;berraschung bleibt dabei jenes, was man nach den Ending Credits zu sehen bekommt. Und auch, wenn ich das folgende Adjektiv in letzter Zeit recht h&auml;ufig benutze: Das Spiel ist, durch sein kartenbasiertes Kampfsystem und die Anordnung der Levels, absolut kurzweilig, und das ist tats&auml;chlich eine nicht zu untersch&auml;tzende St&auml;rke. Ich geh ja immer nur sehr widerwillig an solche Experimente ran, muss ich zu meiner Schande gestehen, aber hier ist das Prinzip voll aufgegangen. Au&szlig;erdem hat mich die Wiederholung der Szenarien nicht im geringsten gest&ouml;rt, da mein letzter Kingdom-Hearts-Durchgang zu diesem Zeitpunkt bereits weit zur&uuml;ck lag und ich die Kombination mit den Disney-Levels generell gelungen (wenn auch in KH2 l&auml;ngst nicht mehr so gut umgesetzt) finde.</p>
<p><strong>Donkey Kong</strong><br />
Die Geschichte ist so alt wie die Menschheit selbst: Junge sucht M&auml;dchen, Junge findet M&auml;dchen, Affe entf&uuml;hrt M&auml;dchen. Wie, was?</p>
<p>Basierend auf dem NES-Klassiker Donkey Kong, dessen vier Levels in diesem Abenteuer gerade mal das Appetith&auml;ppchen darstellen, bietet euch dieser Plattformer 97 weitere und &uuml;ber neun Welten verteilte Ebenen. Ziel eines jeden Levels ist es, einen Schl&uuml;ssel unter Vermeidung der lauernden Gefahren zu einer T&uuml;r zu bringen, um weiter voranzukommen. Daneben finden sich M&ouml;glichkeiten, den eigenen Highscore weiter in die H&ouml;he zu treiben und ab und zu gibt es die obligatorischen Bossk&auml;mpfe und kurze Sequenzen, die euch ein neues Man&ouml;ver oder eine neue Umgebung vorstellen. Besonders gefallen hat mir damals schon die Abwechslung, die durch diese Elemente zustande kam. Die Hatz nach Pauline gestaltet sich wie eine Weltreise, weil sie auch vor einer gro&szlig;en Stadt, dem tiefen Dschungel oder einem Luxusdampfer nicht Halt macht. Manchmal muss dar&uuml;ber geknobelt werden, wie genau man von A nach B kommen soll, w&auml;hrend Mario beim Tragen des &uuml;berdimensionierten Schl&uuml;ssels in seiner Bewegungsfreiheit eingeschr&auml;nkt ist. Gemeinerweise verschwindet der Schl&uuml;ssel auch noch, wenn man ihn zu lange unbeaufsichtigt l&auml;sst. Die vom Spieler dabei abgesonderten Ger&auml;usche erregen nicht selten die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen: „Warte, noch eine Sekunde, gleich hab ich&#8217;s …nein… verdammt… SCHEISSE!!“ Einige neue Bewegungsmuster, die u.a. in Mario 64 verwendet wurden, finden hier erstmalig ihre Anwendung. Alles in allem wirkt Donkey Kong wie ma&szlig;geschneidert f&uuml;r den GameBoy, weil trotz der Limitierungen ein sehr abwechslungsreiches und dennoch grunds&auml;tzlich einfach zu spielendes Jump’n‘Run bei rum gekommen ist.</p>
<p><strong>Super Mario Land</strong><br />
Im direkten Vergleich mit Donkey Kong muss Super Mario Land wohl den K&uuml;rzeren ziehen. Das f&auml;ngt beim Umfang und den Steuerungsm&ouml;glichkeiten an und h&ouml;rt bei… naja, eigentlich gar nicht mehr auf. Trotzdem geh&ouml;rt Super Mario Land f&uuml;r mich auf diese Liste meiner Lieblings-GameBoy-Spiele. Einfach, weil ich den Handheld automatisch auch immer mit diesem Spiel verbinde. Wenn ich heute meinen alten GameBoy mit nach drau&szlig;en nehme, ist Super Mario Land immer dabei. Ebenso wie Tetris. Zu Recht hat es viel Kritik einstecken m&uuml;ssen, aber das st&ouml;rt mich nicht. Es st&ouml;rt mich auch nicht, dass Shigeru Miyamoto daran nicht beteiligt war und das Spiel demnach beinahe automatisch hinter Perlen wie Super Mario Bros. oder das sp&auml;ter ver&ouml;ffentlichte Super Mario World zur&uuml;ckfallen musste, was kreative Ideen und Spielwitz angeht. Gleiches gilt f&uuml;r den Nachfolger mit dem Untertitel „6 Golden Coins“, den ich fr&uuml;her immer mal wieder gespielt, aber nie besessen habe. Letztlich erinnere ich mich an die Melodie des ersten Levels von Super Mario Land ebenso gerne wie an das originale Super Mario Bros. Theme.</p>
<p><strong>Advance Wars 2 – Black Hole Rising</strong><br />
Kid, Sensei’s Theme, Gaben und Missiles: Was haben diese Begriffe nicht f&uuml;r Furore in meinem Bekanntenkreis gesorgt, als man sich noch hinsetzte und zu viert stundenlang einen taktischen Zug nach dem anderen gegen seine Mitspieler plante. Wirklich vermisst habe ich damals nur riesige Maps, die selbst die gro&szlig;en Vierspieler-Karten wie “Flut-Seen“ oder „Fabel-H&uuml;gel“ noch &uuml;bertroffen h&auml;tten. Unvergessen wird der Kampf auf der „S&uuml;d-Kappe“ bleiben, bei dem ich w&auml;hrend des gesamten Kampfes eine einzelne Infanterie-Einheit durch W&auml;lder und Fl&uuml;sse zu lotsen versuchte, um den unerfahrensten Kontrahenten einzunehmen. Um dann erst an seinem HQ von einem ********** Titanpanzer gestoppt zu werden! &Auml;rgerlich. Andere Szene, &auml;hnlich &auml;rgerlich, ein Kommentar s&auml;he aus wie folgt: „Ja meine Damen und Herren, was Sie hier vor sich sehen ist die letzte Mission des Spielers, und zwar gegen den Anf&uuml;hrer der Black Holes, Sturm! Wird Sturm die Oberhand gegen&uuml;ber dem Anf&uuml;hrer der F&ouml;deration verweichlichter Staaten gewinnen? Die Zeit wird knapp! Und was tut der Spieler? Es sieht so aus… ja, es sieht ganz so aus, als ob er mit seinem letzten Trumpf, einem Bomber, vorst&ouml;&szlig;t&#8230; genau in die Mitte der Karte… nun hei&szlig;t es alles oder nichts! Aber was ist das? Ein Vogel, ein Flugzeug? Oder doch ein riesiges Phallus-Symbol in Form einer &uuml;berdimensionierten Kanone? Richtig, es ist die Kanone! Und B&Auml;&Auml;&Auml;&Auml;&Auml;&Auml;M, da liegt der Bomber auch schon in Tr&uuml;mmern. Da wird sich der Spieler jetzt aber &auml;rgern…“ </p>
<p>Eine Kanone, die zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt abgefeuert wird. Und das einmal in aller Ewigkeit. Aber nein, ICH-MUSS-DA-JA-REINFLIEGEN. Black Hole Rising bietet viele dieser erinnerungsw&uuml;rdigen Momente, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen [und sie sind nicht mal alle negativ!]. St&auml;ndiges Abtasten des Gegners im Nebel. In der Kampagne mit Kid von zig Feinden umzingelt werden, um dann mit Ach und Krach doch noch zu gewinnen. Mit Eagle den Feind im Sauseschritt &uuml;berrennen. Durch die gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an Kommandanten w&uuml;rde ich es jederzeit dem ersten Teil vorziehen, auch wenn ich diesen nie gespielt habe. Durch die geringere Anzahl strategischer M&ouml;glichkeiten im Vergleich zu Nachfolgern haben Einsteiger trotzdem einen guten Start in die Serie. Eine Streitfrage bleibt aber der Stil: die kindlich-bunten Farben vermitteln ein ganz anderes Spielgef&uuml;hl als das d&uuml;stere Ambiente aus Advance Wars: Dark Conflict, und doch w&uuml;sste ich nicht, welches letztendlich besser zu diesem einerseits absolut kriegerischen und andererseits kindlich-verspielten Inhalt passt. Eure Meinung?</p>
<p><strong>Platzhalter </strong><br />
Keine Liste ohne Hintert&uuml;r. An diese Stelle geh&ouml;ren zumindest potenziell all jene Spiele, die ich entweder noch nicht gespielt habe oder denen meine Aufmerksamkeit f&auml;lschlicherweise bisher nicht in dem Ma&szlig;e gerecht wurde, wie sie es verdient h&auml;tten.</p>
<p>Was sind eure Favoriten? Welche Spiele f&uuml;r den GameBoy sollte man eurer Meinung nach wenigstens einmal gespielt haben? Ich bin gespannt :-)</p>
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