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	<title>Synthetic Arcadia &#187; Adventure</title>
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	<description>Hypokritischer Pseudo-Spieleblog mit nichtssagenden Artikeln, deren miserable Qualität die Schmerzgrenze bei weitem unterschreitet</description>
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		<title>Ōkami</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 20:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otacon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Konsole]]></category>
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		<category><![CDATA[Wii]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 2006 erschien sowohl f&#252;r GameCube als auch Wii das bis dato letzte vollwertige Zelda-Spiel f&#252;r Konsolen, uns allen unter dem Namen Twilight Princess ein Begriff. Normalerweise wei&#223; man als Spieler dann, dass es bis zum n&#228;chsten vollwertigen Teil dieser wunderbaren Reihe noch etwa 3-4 Jahre dauern wird &#8211; was absolut okay ist, schlie&#223;lich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 2006 erschien sowohl f&uuml;r GameCube als auch Wii das bis dato letzte vollwertige <strong>Zelda</strong>-Spiel f&uuml;r Konsolen, uns allen unter dem Namen <strong>Twilight Princess</strong> ein Begriff. Normalerweise wei&szlig; man als Spieler dann, dass es bis zum n&auml;chsten vollwertigen Teil dieser wunderbaren Reihe noch etwa 3-4 Jahre dauern wird &#8211; was absolut okay ist, schlie&szlig;lich wird so nicht nur die Qualit&auml;t der Reihe, sondern auch das eigene Verlangen nach eben jener gewahrt. Inzwischen haben wir Mai 2010 und von einem Nachfolger ist bislang nicht wirklich viel zu sehen gewesen. Auch wenn sich das mit der kommenden E3 &auml;ndern mag, so ist man als Fan von Action-Adventures im Allgemeinen ja trotzdem auf der Suche nach m&ouml;glichst guten Alternativen zum Genre-Primus: Vor kurzem bin ich dabei mit <strong>Ōkami</strong> f&uuml;ndig geworden.</p>
<p>Schon der Titel des Spiels ist ein interessanter und erschlie&szlig;t sich aufgrund eines Wortspiels nicht auf den ersten Blick. Da ist zum einen das gesamte Wort, „Ōkami“, welches aus dem Japanischen mit „Wolf“ &uuml;bersetzt wird. Zum anderen der Teil „kami“, welcher mit dem Pr&auml;fix „o“ viele verschiedene &Uuml;bersetzungen erhalten kann, darunter die f&uuml;r unsere Betrachtung relevanten „gro&szlig;e Gottheit“ und „gro&szlig;es Papier“. Alle drei sind wichtige Elemente des Spiels, welches bereits 2007 in Europa f&uuml;r die PlayStation 2 erschien und ein Jahr sp&auml;ter auf die Wii portiert wurde.</p>
<p>In <strong>Ōkami</strong> &uuml;bernehmt ihr die Rolle der Sonneng&ouml;ttin Amaterasu, die in Wolfsgestalt in die Geschehnisse der Welt eingreift. Im Lande Nippon, einem klassischen Japan, ist es eure Aufgabe, das wiedererstarkende B&ouml;se zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, welches 100 Jahre lang versiegelt geblieben war. Unterst&uuml;tzt werdet ihr dabei von einem floh&auml;hnlichen Begleiter namens Issun, mit dessen Hilfe ihr euch die Kr&auml;fte der Natur zunutze machen k&ouml;nnt.</p>
<p>Ihr macht euch auf, um Landstrich f&uuml;r Landstrich Monster zu bek&auml;mpfen, die Umwelt erbl&uuml;hen zu lassen und Bewohnern bei ihren zahlreichen Problemchen zu helfen. Besonders gefragt ist dabei eure F&auml;higkeit, &uuml;ber das Zeichnen mit Issuns Pinsel Einfluss auf eure Umwelt zu nehmen. Ein Kreis am Himmel ruft, je nach Tageszeit, Mond oder Sonne hervor, ein gerade gezogener, waagerechter Strich schneidet B&auml;ume wie Gegner in zwei H&auml;lften und andere Formen verlangsamen die Zeit oder reparieren kaputte Dinge. So simpel diese Zutaten klingen, so wirksam und fesselnd sind sie im Endprodukt. Logische R&auml;tsel und viele Geheimnisse motivieren vor dem Hintergrund einer atmosph&auml;risch dichten Welt f&uuml;r mehr als 40 Stunden Spielzeit. So etwas findet man nicht allzu oft!</p>
<p>Einen riesigen Anteil daran hat das „Praise“-System. Ins Deutsche zun&auml;chst etwas unpassend wirkend mit „Gl&uuml;ck“ &uuml;bersetzt, sichert ihr euch durch gute Taten den Wohlwollen von Mensch und Tier. Oder – um mich eines Videospielterminus zu bedienen – Erfahrungspunkte. F&uuml;r gewonnene K&auml;mpfe gibt es n&auml;mlich nur Geld und Gegenst&auml;nde! Obwohl die K&auml;mpfe durchaus unterhaltsam sind, meidet man sie irgendwann, weil man h&auml;ufig alte Gebiete besucht und dabei nicht jedes Mal ewig lange aufgehalten werden m&ouml;chte. Wenn auch beispielsweise das Geld in neue Waffen und Techniken investiert werden kann. Die Erfahrungspunkte hingegen lassen sich auf Upgrades verteilen und sorgen nicht etwa f&uuml;r allgemeine Level-Ups.</p>
<p>Viele der „Praise“-Aufgaben sind optional und h&auml;ufig erhaltet ihr eine ben&ouml;tigte F&auml;higkeit erst, nachdem ihr den betreffenden Ort schon hinter euch gelassen habt. Dann hei&szlig;t es: Zur&uuml;ckgehen und erkunden! Sofern ihr denn Lust dazu habt. Das Erf&uuml;llen der Sidequests hilft zwar merklich weiter, doch f&auml;hige Spieler k&ouml;nnen auch strikt von einem story-relevanten Event zum anderen jagen. Eine sehr gute L&ouml;sung f&uuml;r ein uraltes Spieledilemma! Obwohl ich nicht grunds&auml;tzlich ein Gegner von Zufallsk&auml;mpfen bin, freute es mich, in diesem Fall die M&ouml;glichkeit zu haben, K&auml;mpfe zu umgehen. Gegner sind gut sichtbar auf der Oberwelt zu erkennen und bei Feindkontakt landet ihr in einer Art Arena, aus der man unter normalen Umst&auml;nden jederzeit auch fl&uuml;chten kann. Dem sorgenfreien Erkunden alter Gegenden steht somit nichts mehr im Wege.</p>
<p>Besonders gefallen haben mir au&szlig;erdem die vielen Entlehnungen aus der japanischen Mythologie. Anders als in den monotheistischen Religionen gibt es im Shintoismus unz&auml;hlige Gottheiten, und so treffen „Ammy“ und Issun im Verlauf auf zahlreiche andere Kami und weitere Fabelwesen, von denen nicht wenige auch unter euren Gegnern zu finden sind. Diese erfordern im &Uuml;brigen h&auml;ufig auch bestimmte Strategien – die Bossk&auml;mpfe zeigen am beeindruckendsten, wie so etwas auszusehen hat.</p>
<p>An dieser Stelle m&ouml;chte ich auf einen Punkt eingehen, der bei einer Kaufentscheidung zwischen den zwei unterschiedlichen Versionen von <strong>Ōkami</strong> eine wichtige Rolle spielt und &uuml;ber den ich im Voraus eigentlich selbst mehr h&auml;tte lesen sollen: die Steuerung. Gerade die Wii-Steuerung scheint n&auml;mlich immer wieder gerne kritisiert worden zu sein, obwohl sich das Spielsystem geradezu f&uuml;r die Wiimote anbietet. Ein Umstand, der mich eventuell dazu veranlasst h&auml;tte, eher zur PS2-Version zu greifen – nach der ich w&auml;hrend des Spielens aber nie ein Bed&uuml;rfnis versp&uuml;rt habe, nicht eine Sekunde lang. Sicherlich gibt es die hakeligen Ausweich-Man&ouml;ver, f&uuml;r die man den Nunchuk schnell in eine Richtung bewegen muss, was entweder nicht perfekt funktioniert oder euch zu einem Zeitpunkt, wo diese Aktion nicht beabsichtigt ist, v&ouml;llig aus der Fassung bringt. Daf&uuml;r entfaltet die Wii-Version beim Pinseln dann ihre volle St&auml;rke: Nicht nur fand ich die Steuerung per Wiimote-Pointer in den meisten F&auml;llen durchaus pr&auml;zise, ich will mir auch gar nicht vorstellen, wie dieses locker von der Hand gehende, grandios ins Spiel eingebunde Feature auf einer Konsole mit einem klassischen Controller aussehen w&uuml;rde. Von daher von meiner Seite aus eine klare Empfehlung f&uuml;r die Wii-Version.</p>
<p>Was bleibt mir nun noch zu sagen? <strong>Ōkami</strong> ist eines dieser wenigen Exemplare von Videospielen, die wie aus einem Guss wirken. Der malerische Stil, der von der japanischen Tuschmalerei Sumi-e inspiriert ist, sowie die passende, klassische japanische Musik, runden das Spielerische pr&auml;sentationstechnisch sehr gut ab. Obwohl ich die Story lange Zeit mehr als Beiwerk empfand, mausert sie sich und tr&auml;gt mit zunehmender Spielzeit und der einen oder anderen spannenden, emotionalen Phase ihren Teil zur in sich geschlossenen, atmosph&auml;rischen Spielwelt bei, der sich als Gesamtwerk nur schwer zu entziehen ist.</p>
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		<title>Prince of Persia</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 15:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
				<category><![CDATA[360]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Jump & Run]]></category>
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		<description><![CDATA[Das neue Prince of Persia ist eines der Spiele, von dessen Berichterstattung ich bereits im Vorfeld schon einiges mitbekommen hatte – was nicht eben h&#228;ufig vorkommt. Ich betrachte mich dabei als einen relativ hype-resistenten Menschen. So auch in diesem Fall: was ich sah, beeindruckte mich nicht wirklich. Zwar waren die Concept Arts durchaus h&#252;bsch anzusehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue <a href="http://www.onlinegamesdatenbank.de/index.php?section=title&#038;titleid=9194">Prince of Persia</a> ist eines der Spiele, von dessen Berichterstattung ich bereits im Vorfeld schon einiges mitbekommen hatte – was nicht eben h&auml;ufig vorkommt. Ich betrachte mich dabei als einen relativ hype-resistenten Menschen. So auch in diesem Fall: was ich sah, beeindruckte mich nicht wirklich. Zwar waren die Concept Arts durchaus h&uuml;bsch anzusehen, deren grafische Umsetzung sagte mir jedoch nicht allzu sehr zu.</p>
<p>Erst eine Vorf&uuml;hrung auf der Games Convention 2007 konnte &uuml;berhaupt mein Interesse wecken. Die Animationen waren gut gemacht (leider noch eine Seltenheit) und au&szlig;erdem sah das Rumgeklettere ziemlich spa&szlig;ig aus – ja, das k&ouml;nnte mir doch einen Blick wert sein.</p>
<p>Und ich muss sagen, gelohnt hat es sich. Zwar ist die neuste Iteration der Serie nicht gleich zu meinem neuen Lieblingsspiel avanciert, eine Menge Spa&szlig; hatte ich aber auf jeden Fall. Insbesondere die Klettereien haben mir so viel Spa&szlig; gemacht, dass ich mir direkt im Anschluss zwei der Vorg&auml;nger bestellt hab (nat&uuml;rlich wohl wissend, dass diese irgendwie anders sind).</p>
<p>Insbesondere im Vergleich zu &auml;lteren Teilen, aber auch allgemein f&auml;llt hierbei jedoch der extrem niedrige Schwierigkeitsgrad des aktuellen Titels auf. Und damit meine ich nicht <s>das Checkpoint-System</s> Elika, sondern beispielsweise die Steuerung. Nicht, dass ich Probleme mit einer eing&auml;ngigen Steuerung h&auml;tte – im Gegenteil. Jedoch ist diese so verzeihlich, dass man mitunter das Gef&uuml;hl bekommt, es sei vollkommen egal, wann man irgendwelche Kn&ouml;pfe dr&uuml;ckt; solange man sie &uuml;berhaupt benutzt, ist schon alles in Ordnung und das Spiel &#8216;rettet&#8217; einen.</p>
<p>Ich erwarte hierbei ja keine Millisekundengenauigkeit (dann k&ouml;nnte ich diesen Beitrag nun sicherlich nicht schreiben), aber zumindest ein Zeitfenster, dessen Abpassen eine gewisse Herausforderung darstellt. Daf&uuml;r m&uuml;sste nicht mal die Steuerung verkompliziert werden, denn die eher wenigen ben&ouml;tigten Kn&ouml;pfe (ein einziger f&uuml;r Sprung und Wallrun, ein zweiter f&uuml;r&#8217;s Festhalten und der dritte f&uuml;r Elika) st&ouml;ren mich gar nicht allzu sehr, auch wenn dies nat&uuml;rlich die Gefahr erh&ouml;ht, dass das Spiel irgendwelche eingeleiteten Aktionen fehldeutet. Aber dieses Zeitfenster ist im Grunde schon eine Doppelschwingt&uuml;r.</p>
<p>Die vielen Beschwerden bez&uuml;glich des R&uuml;cksetzsystems kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Ja, man kommt immer an den letzten sicheren Ausgangspunkt zur&uuml;ck. Na und? Spart einem doch lediglich Ladezeit, da man ohnehin an jeder Stelle speichern kann (und zumindest das ist etwas, was bei Nichtvorhandensein durchaus nicht selten bem&auml;ngelt wird&#8230; wie oft habe ich in letzter Zeit Beschwerden &uuml;ber Speicherpunktsysteme gelesen?). Nun kann man nat&uuml;rlich anf&uuml;hren, dass man ja, weil es – auch aufgrund nichtexistenter Quicksave-Tasten – eben umst&auml;ndlicher ist, nicht nach jedem Sprung speichern w&uuml;rde. Mag zwar sein, dass dem so ist. Dennoch empfinde ich es keineswegs als st&ouml;rend, wenn mir ein wenig Arbeit in dieser Richtung abgenommen wird, denn vor/nach schwierigen Man&ouml;vern d&uuml;rfte sich ein Speichervorgang verstehen und alle leichten Zwischenschritte noch einmal wiederholen zu m&uuml;ssen, ist doch im Grunde blo&szlig; unn&uuml;tze Spielzeitschindung.</p>
<p>Etwas h&uuml;bscher h&auml;tte Elika meines Erachtens aber schon sein k&ouml;nnen (schaut euch mal die urspr&uuml;nglichen Entw&uuml;rfe an, denen kann die aktuelle Version nicht das Wasser reichen)&#8230; ich finde ihr ganzes Design doch ziemlich blass.</p>
<p>Bez&uuml;glich der Grafik bin ich selbst immer noch geteilter Meinung. Ich habe weder gegen Cel-Shading noch gegen Pseudo-Realismus irgendwelche Vorbehalte (okay, vielleicht gegen dieses st&auml;ndige Grau/Braun&#8230; aber das ist ein anderes Thema), aber wenn ich das tats&auml;chliche Spiel mit den noch (bzw. wieder) realistischen Screenshots eines fr&uuml;heren Entwicklungsstadiums vergleiche, so sagen mir die finalen Grafiken doch eher zu. Schaue ich mir hingegen die wirklich nett anzusehenden Concept Artworks an, so kann die Spielgrafik letztendlich nur verlieren. Von der urspr&uuml;nglichen Elika ganz zu schweigen&#8230;</p>
<p>Ein rechter Augenschmaus sind daf&uuml;r die sehr gut gelungenen, fl&uuml;ssigen Animationen – nat&uuml;rlich insbesondere die der Hauptcharaktere. Auch die Umgebungs- und Farbgestaltung sagt mir zu, obwohl hier insgesamt ein bisschen mehr Abwechslung auch nicht verkehrt gewesen w&auml;re. Ohne die &Uuml;bersichtskarte h&auml;tte ich mich wohl jedesmal restlos verlaufen&#8230; Moment, hab ich ja auch.</p>
<p>Etwas zu k&auml;mpfen hatte ich anfangs auch mit der Kampfsteuerung. Diese ist im Gegensatz zum restlichen Spiel eher beh&auml;big, auch kann man nicht springen. Zwar tauchen gl&uuml;cklicherweise nur sehr selten Gegner auf, so dass dieser Aspekt nicht so sehr ins Gewicht f&auml;llt, jedoch muss jeder Bosskampf per Quick-Time-Events und Kn&ouml;pfchenh&auml;mmern entschieden werden&#8230; was auf Dauer doch etwas nervt. Und Kr&auml;mpfe in den Fingern verursacht.</p>
<p>Die Story ist wie &uuml;blich eher eine Ausrede, um mal ordentlich auf <s>die Kacke</s> den Putz hauen zu k&ouml;nnen – lediglich das Ende kann noch mit einem Tick Diversit&auml;t aufwarten, das war&#8217;s dann aber auch schon. Auch die Charaktere sind in ihrer Darstellung leider nicht besonders &uuml;berzeugend. Meines Erachtens h&auml;tte man hier noch eine Menge Potential gehabt. Insbesondere, wenn man sich Entwickleraussagen wie “er ist nicht der typische Held” etc. anh&ouml;rt, denn genau dann scheinen immer irgendwelche 08/15-Hauptcharaktere herauszukommen&#8230;</p>
<p>F&uuml;r Konsolenspiele eher un&uuml;blich gibt es unerfreulicherweise auch ein paar Bugs in der Release-Version. Bei mir hat einmal die &Uuml;bersichtskarte ausgesetzt (das Men&uuml; lie&szlig; sich &uuml;berhaupt nicht mehr aufrufen), kurz darauf fiel auch die Speicherfunktion inklusive Autosave aus. Aufgeh&auml;ngt hat sich das Spiel ebenfalls einmal, wobei das nat&uuml;rlich auch an der DVD oder der Konsole gelegen haben kann. Will ja hier keine falschen Anschuldigungen erheben&#8230;</p>
<p>Alles in allem hat <b>Prince of Persia</b> f&uuml;r mich einige sehr vielversprechende Ans&auml;tze gezeigt, insbesondere hinsichtlich der Optik. Aber auch das Gameplay wei&szlig; zu gefallen, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden w&auml;re es sicherlich noch besser geworden.</p>
<p>Dabei bedient sich das Spiel &uuml;brigens relativ offensichtlich auch bei anderen Titeln. Ich zumindest f&uuml;hlte mich des &ouml;fteren nicht nur an <b>Okami</b>, sondern auch an <b>ICO</b> und <b>Shadow of the Colossus</b> erinnert. Was bei den genannten Spielen selbstverst&auml;ndlich kaum etwas Negatives darstellen kann, da alle in den zitierten Aspekten gl&auml;nzen. Eher weniger passend wirken dagegen einige der Spr&uuml;che des Prinzen, welche im n&auml;chsten <b>Devil may cry</b> wohl doch besser aufgehoben gewesen w&auml;ren.</p>
<p>Was sich Ubisoft dabei gedacht hat, nach dem eigentlichen Ende des Spiels noch einen Epilog als zus&auml;tzlichen Download-Inhalt nachzuschieben, kann ich allerdings nur erahnen. Denn runterladen werde ich ihn mir nicht. &Uuml;ber 10€ f&uuml;r eine zus&auml;tzliche Mission? Ich muss doch sehr bitten. Als ich mir das Spiel zulegte, wollte ich eigentlich das ganze Spiel haben. Auf dem PC wird diese nicht mal angeboten, so dass Computer-Zocker ziemlich in die R&ouml;hre schauen und nun mit einem halben Spiel dasitzen, dessen Ende nur den Konsolenspielern vorbehalten ist (da es sich wieder um eine Trilogie handeln soll und auch der Epilog die Geschichte weiterf&uuml;hrt, d&uuml;rfte dieser Umstand umso frustrierender sein).</p>
<p>Ehrlich gesagt&#8230; so nicht, Ubisoft!</p>
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		<title>Assassin&#8217;s Creed</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 21:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otacon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
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		<category><![CDATA[Konsole]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>
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		<description><![CDATA[An der neueren Konsolengeneration interessieren mich eigentlich kaum eine Handvoll Spiele so sehr, dass ich mir die Anschaffung der jeweiligen Konsole ernsthaft &#252;berlegen w&#252;rde. Eine Wii samt Brawl befindet sich bereits in meinem Besitz, Metal Gear Solid 4 habe ich immerhin schon durch, dagegen l&#228;sst das Projekt von Team Ico noch auf sich warten. Umso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der neueren Konsolengeneration interessieren mich eigentlich kaum eine Handvoll Spiele so sehr, dass ich mir die Anschaffung der jeweiligen Konsole ernsthaft &uuml;berlegen w&uuml;rde. Eine Wii samt Brawl befindet sich bereits in meinem Besitz, Metal Gear Solid 4 habe ich immerhin schon durch, dagegen l&auml;sst das Projekt von Team Ico noch auf sich warten. Umso &uuml;berraschter war ich beim Spielen von Assassin’s Creed angesichts der kurzweiligen Unterhaltung, die mir geboten wurde.</p>
<p>Die Handlung l&auml;sst sich dabei leicht in zwei parallele Str&auml;nge aufteilen. In nicht allzu ferner Zukunft werdet ihr als Desmond Miles von skrupellos wirkenden Wissenschaftlern dazu benutzt, in den Zellen eures K&ouml;rpers befindliche Erinnerungen &uuml;ber eure Ahnen nutzbar zu machen. Dazu steigt ihr in ein Ger&auml;t namens Animus (lat. f&uuml;r „Sinn“, „Geist“, „Verstand“ oder auch „Leben“), das euch in die Welt von Altair, einem Assassinen des 12. Jahrhunderts, eintauchen l&auml;sst. Das Credo seines Ordens besteht aus drei Grunds&auml;tzen: Unschuldige m&uuml;ssen verschont, die eigene Tarnung aufrecht erhalten und die Bruderschaft darf nicht gef&auml;hrdet werden. Zu dumm, dass er diese in einem Anfall von Arroganz, best&auml;rkt durch das Vertrauen in seine besonderen F&auml;higkeiten, schlichtweg missachtet und fortan gezwungen ist, sich Rang um Rang zur&uuml;ckzuverdienen. </p>
<p>„Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“, hei&szlig;t das Motto des Spiels. Dieses ist gleich mehrfach interpretierbar. Da die Geschehnisse lediglich eine Projektion aus Desmonds „Ged&auml;chtnis“ sind, ist Sterben zum Beispiel nur insofern m&ouml;glich, als dass ihr vom letzten Ausgangspunkt aus startet („fast wie in einem Computerspiel!“). Der Satz ist &uuml;brigens auch Teil von Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ und wird dort, wie im Spiel auch, im Zusammenhang mit einer Umkehrung der Werte verwendet. Beim L&ouml;sen der Aufgaben und Erkunden der Welt wird euch &uuml;berdies ein angenehmes Ma&szlig; an Freiheit gelassen und auch die Story arbeitet mit unterschiedlichsten Ausw&uuml;chsen von Lug und Betrug.</p>
<p>Die Welt Altairs befindet sich in Aufruhr. W&auml;hrend des Dritten Kreuzzugs reist ihr zwischen St&auml;dten wie Jerusalem oder Damaskus hin und her, um insgesamt neun verschiedene, historisch belegte Pers&ouml;nlichkeiten zu t&ouml;ten, die zu dieser Zeit tats&auml;chlich verschwanden. Die Entwickler von Ubisoft Montreal legten viel Wert auf Authentizit&auml;t &#8211; ein Vorhaben, das l&ouml;blich und bei guter Umsetzung durchaus w&uuml;nschenswert ist, weil so nebenher noch ein wenig Bildung vermittelt wird, bei Assassin’s Creed nun aber nicht auf allen Ebenen wirklich erreicht wurde. So sollen zwar die St&auml;dte von der Grundstruktur her so ausgesehen haben, wir ihr sie in diesem Spiel zu sehen bekommt, dennoch gibt es auch architektonische Einzelbeispiele, die nicht in diese Zeit passen. Bis Videospiele durchg&auml;ngig als Lehrmittel an Schulen eingesetzt werden k&ouml;nnen, wird es sowieso noch Ewigkeiten dauern, dieses Spiel aber zeigt, wie so etwas gleichzeitig unterhaltsam vonstatten gehen k&ouml;nnte.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich laufen eure Missionen immer nach demselben Muster ab: zun&auml;chst gilt es, die Stadt zu erkunden und ein Mindestma&szlig; an Informationen &uuml;ber eure Ziele zu sammeln. Etwa, indem ihr Gespr&auml;che belauscht, Aufgaben in Form von Minispielen f&uuml;r Kontaktpersonen absolviert oder bestimmte Leute bestiehlt. Da euch mehr Aufgaben geboten werden, als ihr zwangsweise erf&uuml;llen m&uuml;sst, k&ouml;nnen Interessierte tiefer in die Welt eintauchen – Spieler, die nur auf die Story aus sind, kommen schneller durch die sich stetig wiederholenden Prozeduren. Die zweite Phase ist das Attentat selber. Sequenzen in Spielegrafik, w&auml;hrend derer ihr nur beschr&auml;nkt &uuml;ber euren Charakter verf&uuml;gen k&ouml;nnt, stellen das Ziel vor und liefern meistens einen guten Grund, dieses aus dem Weg zu r&auml;umen. Egal ob da Knochen gebrochen oder Leute ins Feuer geworfen werden: in jedem Fall hat man danach sein Ziel vor Augen. Der Typ geh&ouml;rt aus dem Weg ger&auml;umt. Ohne Erbarmen. Doch &#8211; ganz so einfach ist das dann doch nicht. Mit zunehmendem Spielverlauf kommen Altair Zweifel, ob das, was er da im Namen der Gerechtigkeit tut, tats&auml;chlich rechtens ist. Die dritte Phase ist das Fl&uuml;chten. Nach dem Ableben des Ziels l&auml;uten die Glocken in der Stadt, alle Wachen werden in erh&ouml;hte Alarmbereitschaft versetzt. Nun hei&szlig;t es: Untertauchen, Altair!</p>
<p>Euch wird die M&ouml;glichkeit geboten, f&uuml;r diese Stelle vorzusorgen. Um letztlich bessere Chancen zu bekommen, k&ouml;nnt ihr optional n&auml;mlich bereits w&auml;hrend eurer Erkundungstouren hilflose B&uuml;rger vor den Schikanen der Wachen retten  &#8211; tut ihr das, d&uuml;rft ihr nun auf ihre Hilfe hoffen. Entweder werden verfolgende Wachen pl&ouml;tzlich festgehalten oder Menschengruppen gebildet, in denen man sich verstecken kann (gilt &uuml;brigens auch f&uuml;r den Fall, dass man bereits vor dem Attentat auf sich aufmerksam gemacht hat und fl&uuml;chten muss). Kommt es doch einmal zum Kampf, ist es empfehlenswert, nicht die F&auml;uste (-> Mittel f&uuml;r Interrogationen) oder das Katar (Mittel zum lautlosen T&ouml;ten) zu w&auml;hlen, sondern mindestens das Kurzschwert oder euer normales Schwert. Auf Entfernungen werden Wurfmesser benutzt. Je weiter ihr im Spiel vorankommt, desto mehr Kampftechniken werden euch zug&auml;nglich gemacht. Der stylisch in Szene gesetzte Konter oder das Ausweichen als Mittel der Verteidigung stehen dabei Angriffstechniken wie dem Durchbrechen der gegnerischen Abwehr gegen&uuml;ber. Negativ f&auml;llt hier auf: mit ein wenig &Uuml;bung seid ihr, zumindest im Kampf gegen schw&auml;chere Gegner, quasi unbesiegbar und k&ouml;nnt euch notfalls auch schlichtweg bis zum Ziel vork&auml;mpfen, ohne &uuml;berhaupt die Notwendigkeit zu versp&uuml;ren, unbemerkt vorzugehen. Schwierig wird’s erst dann, wenn ihr tats&auml;chlich fl&uuml;chten wollt und zum besseren Klettern eure Waffen wegsteckt. Diese Hatz ist daf&uuml;r extra adrenalingeladen: klettert ihr an H&auml;userw&auml;nden hoch, werfen Wachen &uuml;berraschend zielsicher mit Steinen auf euch. Rempelt ihr B&uuml;rger an, strauchelt ihr nicht selten oder fallt hin. Trotz guter Steuerung ist es auch immer m&ouml;glich, durch einen unbedachten Sprung von einem H&auml;userdach die Flucht vorzeitig zu beenden.</p>
<p>Assassin’s Creed erhielt durchschnittlich hohe Wertungen, ist allerdings auch kein &Uuml;berspiel. Mir erschien es vielmehr recht „komplett“ – viele gute Ideen wurden zu einem passenden Cocktail vermischt, ohne dass es nennenswerte Ausrei&szlig;er nach unten geben w&uuml;rde. Dass die KI nicht immer perfekt (realistisch/logisch) handelt, ist vielleicht ein wenig nervig (um es mal mit den Worten aus der Parodie „Awesome Creed“ zu verdeutlichen: „Wait a second! You’re not praying… you must be the murderer!“). Und auch die Musik wusste nicht immer zu gefallen – obwohl sie von Jesper Kyd kommt. Zwar fand ich es richtig, dass sie sich die meiste Zeit &uuml;ber nicht aufdr&auml;ngt, ein paar Melodien mit Wiedererkennungswert h&auml;tten es aber schon sein d&uuml;rfen. So war es nicht zuletzt das St&uuml;ck zu Jerusalem, das den Ersteindruck dieser Stadt so wuchtig gestaltete. Nach langem Ritt gelangt man pl&ouml;tzlich auf eine Anh&ouml;he, sieht vor sich diese riesige Stadt, h&ouml;rt die ruhigen, exotischen Kl&auml;nge und wei&szlig; einfach: das hat Atmosph&auml;re. Die gef&auml;llige Grafik mit ihrer immensen Weitsicht, den Lichteffekten und den vor Lebendigkeit &uuml;bersprudelnden Stra&szlig;en oder weiten, eher naturbelassenen Fl&auml;chen tut ihr &Uuml;briges dazu, w&auml;hrend das Spiel, mit Ausnahme von sehr hohem Gegneraufkommen, stets fl&uuml;ssig l&auml;uft (PS3-Version).</p>
<p>Viel Kritik gab es f&uuml;r die Gestaltung der Aufgaben, die es vor jedem Attentat zu bew&auml;ltigen gilt. Trotz der gew&auml;hrten Freiheit, welche ihr davon denn nun l&ouml;sen wollt, &auml;hnelten sie sich zu sehr. Das kann ich nachvollziehen, besonders gest&ouml;rt hat es mich aber nicht. Daf&uuml;r ist das Spiel insgesamt auch nicht lang genug. Auf die Suche nach den hunderten von sammelbaren Flaggen hab ich mich ehrlich gesagt zwar auch nicht ernsthaft begeben, w&auml;hrend erstmaligen Durchspielens h&auml;lt die Story und der Spa&szlig; am eigentlichen Grundprinzip die Motivation aber durchaus aufrecht. Am ehesten zu vergleichen ist das Spiel, wenn man denn nicht Klischee-Beispiele wie GTA heranziehen m&ouml;chte, mit den in den letzten Jahren ver&ouml;ffentlichten Spiderman-Titeln. Wer diese von der Grundidee her mochte, also mit dem Absolvieren von Missionen innerhalb gr&ouml;&szlig;erer St&auml;dte, der wird eventuell auch an Assassin’s Creed gefallen finden.</p>
<p>Das offene Ende bietet Raum f&uuml;r Spekulationen, ein Nachfolger ist bereits angek&uuml;ndigt und soll im Italien des 15. Jahrhunderts spielen. In der &Ouml;ffentlichkeit wird das 2007 f&uuml;r mehrere Plattformen ver&ouml;ffentlichte Spiel gerne von einem Fokus auf Producer Jade Raymond in den Hintergrund gedr&auml;ngt, was ich dem Spiel gegen&uuml;ber aber nicht fair finde, da Frau Raymond &#8211; abgesehen von Assassin’s Creed &#8211; bisher recht wenig zustande bekommen hat. Eventuell ist dem zweiten Teil etwas mehr Gl&uuml;ck in dieser Hinsicht beschieden – Jade wird aller Voraussicht nach nicht daran beteiligt sein, da sie derzeit an einem anderen Projekt arbeitet.</p>
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		<title>Fahrenheit</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 19:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otacon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne gro&#223;e Umschweife m&#246;chte ich euch an dieser Stelle von dem PS2-Spiel Fahrenheit erz&#228;hlen, von dem ich meine, dass es zwar nicht perfekt ist, aber letztlich doch so interessant, dass eine „W&#252;rdigung“ hier nicht verkehrt sein kann. Nicht zuletzt deshalb, weil es mich gespannt gemacht hat auf den indirekten Nachfolger namens Heavy Rain (derzeit als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne gro&szlig;e Umschweife m&ouml;chte ich euch an dieser Stelle von dem PS2-Spiel Fahrenheit erz&auml;hlen, von dem ich meine, dass es zwar nicht perfekt ist, aber letztlich doch so interessant, dass eine „W&uuml;rdigung“ hier nicht verkehrt sein kann. Nicht zuletzt deshalb, weil es mich gespannt gemacht hat auf den indirekten Nachfolger namens Heavy Rain (derzeit als PS3-exklusiv angek&uuml;ndigt).</p>
<p>In Nordamerika aufgrund der Namensverwandtheit mit einem Film Michael Moores und der damit wohl auch verbundenen negativen Assoziationen als Indigo Prophecy ver&ouml;ffentlicht, bietet euch dieses Spiel eine wahnwitzige Geschichte um einen Mord, hinter dem sich (nat&uuml;rlich) mehr verbirgt, als man zun&auml;chst vermuten w&uuml;rde.</p>
<p>Der Tatort ist dabei Doc’s Diner, ein kleines Restaurant mitten im verschneiten New York eines kalten Januar-Abends. Auf der Herren-Toilette bringt Lucas Kane gerade einen anderen Kunden mit gezielten Messerstichen um – jedoch nicht willentlich, denn kurz nach der Tat erwacht er aus einer Art Trance und ihr &uuml;bernehmt die Kontrolle. Ob ihr nun zun&auml;chst alle Spuren verwischt oder gleich hinausrennt, bleibt euch &uuml;berlassen. Das Spiel bietet euch viele dieser Momente, in denen ihr euch zwischen verschiedenen Optionen entscheiden k&ouml;nnt – grunds&auml;tzlich gilt aber, dass ihr nie in richtigen Sackgassen landen werdet. Bei drei verschiedenen Enden ist es sowieso schwierig, von einem richtigen oder falschen Weg zu sprechen. Allerdings haben viele Entscheidungen Einfluss auf die Psyche der handelnden Person – und erreicht der zust&auml;ndige Balken den Nullpunkt, bringt sich der Charakter selbst um oder zieht sich anderweitig aus dem Verkehr.</p>
<p>Meist &uuml;bernehmt ihr abwechselnd die Kontrolle &uuml;ber die drei Hauptcharaktere: der bereits erw&auml;hnte Lucas Kane wird von einem Polizisten-Duo verfolgt, das ihr ebenfalls spielen k&ouml;nnt. Carla Valenti und Tyler Miles gehen dabei all‘ den Hinweisen nach, die man nicht mehr beseitigt hat, befragen Zeugen und recherchieren &uuml;ber Hintergr&uuml;nde. So lernt man von verschiedenen Seiten &uuml;ber den Fall und auch &uuml;ber die Charaktere selbst. Sie alle haben mental mit den Geschehnissen zu k&auml;mpfen und bekommen teilweise pers&ouml;nliche Probleme deswegen. Lucas‘ Bruder Markus ist ebenfalls kurz spielbar, ebenso wie eine Kindheitsversion von Lucas in den Passagen, die einen mehr &uuml;ber seine Vergangenheit erfahren lassen.</p>
<p>H&auml;ufig wird Fahrenheit als interaktiver Film bezeichnet. In Gespr&auml;chen mit anderen Personen hat man sich innerhalb einer bestimmten Zeit f&uuml;r bestimmte Stichpunkte oder Antworten zu entscheiden, die vom Charakter dann an- oder ausgesprochen werden. Actionsequenzen verlaufen nach einem etwas abgewandeltem Prinzip: im Nahkampf mit einem Gegner etwa k&ouml;nnt ihr nicht selbst die Moves ausw&auml;hlen, sondern m&uuml;sst bestimmte Buttonkombinationen ausf&uuml;hren. Wem die Zeitspanne dabei zu kurz ist, der kann den Schwierigkeitsgrad auch herunterschrauben. Wirkt dieses System anfangs noch gut durchdacht, f&auml;llt einem w&auml;hrend des Spielverlaufs die Eint&ouml;nigkeit dieser Umsetzung auf. Auch die restliche Steuerung ist nicht perfekt, die Charaktere wirken etwas beh&auml;big, w&auml;hrend bei Wechseln der Kameraperspektive nicht selten Verwirrung gestiftet wird. In diesem Licht w&auml;re der Umstand, dass das Spiel auch nicht besonders lang ist, ja fast schon etwas Positives.</p>
<p>Dann wiederum gibt es die St&auml;rken, die man in dieser Form wohl nur von wenigen anderen Games her kennt. Die relativ kurze Spieldauer wird ausgeglichen durch die generelle Ausrichtung auf mehrmaliges Durchspielen, wer alles sehen will, wird sich schon Zeit f&uuml;r mehrere Durchg&auml;nge nehmen m&uuml;ssen. Mehr oder weniger versteckt gibt es auch Bonuskarten in den Levels, die Punkte f&uuml;r das Freischalten von zus&auml;tzlichen Inhalten bringen. Die Atmosph&auml;re fand ich gelungen: mit fortschreitendem Spielverlauf versinkt die Stadt immer weiter im Schnee, die K&auml;lte nimmt zu und symbolisiert damit passend die zunehmende Bedrohung der Charaktere sowie auch das Fortschreiten der Geschichte. Die Umgebung vermittelt ein Gef&uuml;hl der Einsamkeit (Melancholie?), das auch von der musikalischen Untermalung gut unterst&uuml;tzt wird. Highlights in atmosph&auml;rischer Hinsicht gibt es gleich mehrere: etwa, wenn  Lucas des Nachts aus seinem Schlaf erwacht und die T&uuml;r zum angrenzenden Wohnzimmer spaltbreit ge&ouml;ffnet ist (was sie nicht sein sollte) und man sich entscheiden kann zwischen Weiterschlafen oder Erkunden. An anderer Stelle seht ihr in einer Art Vision, die mit einigen Ungereimtheiten aufr&auml;umt, was vor dem Mord im Restaurant geschah. Oder ihr besucht als Carla Valenti ein Irrenhaus, in dem pl&ouml;tzlich der Strom und damit das Licht ausf&auml;llt, alle Zellent&uuml;ren ge&ouml;ffnet werden und ihr euch euren Weg hinaus bahnen m&uuml;sst, w&auml;hrend nicht nur Stimmen aus der Dunkelheit auf euch zukommen…</p>
<p>Das Spiel, entwickelt von dem franz&ouml;sischen Entwicklerstudio Quantic Dream, wurde 2005 von Atari ver&ouml;ffentlicht. Es ist eines der wenigen Spiele, bei denen die deutsche/europ&auml;ische Version gegen&uuml;ber der nordamerikanischen absolut vorzuziehen ist. Die Indigo Prophecy-Variante wurde n&auml;mlich geschnitten – weshalb, das kann man sich ja bei in den USA geschnittenen Spielen denken. Ein sp&auml;terer Re-Release in Form einer ungeschnittenen Download-Version mit dem Namen Fahrenheit: Indigo Prophecy Director&#8217;s Cut ist dennoch zu vernachl&auml;ssigen, da die deutsche Version im Grunde eine ganz passable Synchronisation und weitere Sprachen anbietet.</p>
<p>Ich habe mir das Spiel vor allem aufgrund der neuartigen Pr&auml;sentation zugelegt. Und anfangs bin ich auch vollauf zufrieden und &uuml;berzeugt davon gewesen, dass ich hier ein wunderbares Beispiel f&uuml;r gutes Geschichtenerz&auml;hlen in Videospielen vorliegen hatte. Dem war dann letztendlich aber doch nicht so. Neben der Mechanik, der es, wie bereits gesagt, an Abwechslung mangelt, wirkt die Story ab der zweiten H&auml;lfte des Spiels irgendwie l&auml;cherlich und an den Haaren herbeigezogen, und je n&auml;her man dem Ende kommt, desto mehr kommt einem die Verstrickung Kanes st&uuml;mperhaft zusammengeschustert vor. Die Story zu Fahrenheit stammt &uuml;brigens aus der Feder von Quantic Dream-Gr&uuml;nder David Cage, der auch die Entwicklung leitete und dies ebenfalls bei Heavy Rain: The Origami Killer tun wird bzw. bereits tut. Es bleibt zu hoffen, dass man aus den Fehlern bei Fahrenheit gelernt hat und dies entsprechend bei der Entwicklung von Heavy Rain ber&uuml;cksichtigt.</p>
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		<title>Galerians</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 03:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Survival Horror]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich erinnere mich noch daran, wie mir in der f&#252;nften Klasse jemand von diesem Spiel erz&#228;hlte (im Nachhinein etwas &#252;berraschend, da es nicht sehr bekannt zu sein scheint). Es klang interessant, also wurde es sich erstmal geholt. Damals kam ich jedoch nicht sehr weit, was f&#252;r mich aus heutiger Sicht im &#220;brigen recht &#252;berraschend ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch daran, wie mir in der f&uuml;nften Klasse jemand von diesem Spiel erz&auml;hlte (im Nachhinein etwas &uuml;berraschend, da es nicht sehr bekannt zu sein scheint). Es klang interessant, also wurde es sich erstmal geholt. Damals kam ich jedoch nicht sehr weit, was f&uuml;r mich aus heutiger Sicht im &Uuml;brigen recht &uuml;berraschend ist – das Spiel ist eigentlich nicht besonders schwierig.</p>
<p>Nachdem ich es also einige Jahre nicht angefasst hatte, &uuml;berkam mich neulich spontan der Drang, es doch noch mal an die PlayStation zu verf&uuml;ttern. Obwohl das Spiel mittlerweile ja nun wirklich nicht mehr besonders neu ist, war ich sofort wieder &#8216;drin&#8217;. Und diesmal kam ich sogar ganz ohne Probleme durch&#8230;</p>
<p>In <a href="http://www.onlinegamesdatenbank.de/index.php?section=title&#038;titleid=2128">Galerians</a> schl&uuml;pft man in die Rolle des Jungen Rion Steiner, der – wie k&ouml;nnte es anders sein – ohne jegliche Erinnerung in einer Forschungseinrichtung aufwacht (war das Amnesie-Setting zur Erkl&auml;rung jeglichen Unwissens auf Seiten des Spielers eigentlich damals schon so abgenudelt?) und zu allem &Uuml;berfluss auch noch Stimmen h&ouml;rt. Immerhin ist es die Stimme eines jungen M&auml;dchens und nicht gruseliger alter Greise&#8230; oder so. Aber nicht nur das, anscheinend wurde an Rion auch noch herum experimentiert und ihm diverse Drogen verabreicht.</p>
<p>Diese sch&auml;digen aber gl&uuml;cklicherweise nicht nur sein Gehirn, sondern verleihen ihm als netter Nebeneffekt auch noch unterschiedliche psychische Kr&auml;fte. W&auml;hrend Pillen und Kapseln sich haupts&auml;chlich auf den Gesundheitszustand des Protagonisten auswirken, k&ouml;nnen durch Injektionen verschiedene Angriffskr&auml;fte genutzt werden, denn – ihr ahnt es sicher schon – man verf&uuml;gt im Spiel &uuml;ber keinerlei Waffen.</p>
<p>Die Steuerung wird dabei &auml;hnlich gehandhabt wie beispielsweise in <b>Silent Hill</b> – sprich: <s>furchtbar</s> man dreht sich mit dem Steuerkreuz und rennt dann, indem man eine Schultertaste dr&uuml;ckt (in Japan scheint es in diesem Genre irgendwie Usus zu sein, dass die Steuerung einen Hauptgruselaspekt ausmacht). Bei anderen Spielen h&auml;lt mich sowas in der Regel gleich v&ouml;llig vom Konsum ab, in diesem Fall habe ich mich allerdings damit arrangiert. Zwar ist es auch nach einer Eingew&ouml;hnungsphase nicht eben praktisch, gl&uuml;cklicherweise sind die K&auml;mpfe aber meistens nicht besonders schwer und das ganze ist generell eher etwas r&auml;tsellastiger.</p>
<p>&Uuml;berhaupt lebt das Spiel mehr von der Story als von der Spielmechanik. Zwar ist <b>Galerians</b> auch nicht besonders lang, so dass eventuelle Gameplay-M&auml;ngel ohnehin weniger auffallen, aber ich k&ouml;nnte mir schon vorstellen, dass die Kombination aus Umherlaufen und nach Gegenst&auml;nden/Hinweisen suchen und Gegner pl&auml;tten auf Dauer repetitiv wirkt. Andererseits haben mir auch &uuml;ber 100 Stunden <b>Final Fantasy</b> nichts ausgemacht – und Rollenspiele hatten noch nie ein besonders faszinierendes/spannendes Spielkonzept&#8230;</p>
<p>Neben dem irgendwie durchaus sympathischen Hauptcharakter besticht das Spiel meines Erachtens vor allem durch seine Atmosph&auml;re. Diese ist zwar nicht so umwerfend und einzigartig wie die der Titel von Team ICO, aber trotzdem immer noch sehr einnehmend (wenngleich eben mehr in einem &#8216;gew&ouml;hnlichen&#8217; Rahmen anstatt der Sph&auml;ren, in denen sich genannte Entwickler bewegen). Obwohl <b>Galerians</b> wohl im Allgemeinen dem Genre des Survival Horror zugeordnet werden d&uuml;rfte, handelt es sich nicht um einen “Gruselschocker” in dem Sinne. Der Horror wird hier eher durch die allgemein beunruhigende Stimmung hervorgerufen als durch adrenalintreibende Schreckmomente; auch wenn diese durchaus vorhanden sind.</p>
<p>Was ich bis jetzt allerdings immer noch nicht ganz verstanden habe, ist lediglich, wozu die Level-Angabe dienen soll&#8230; kann man etwa aufleveln? Und wenn ja, warum passiert das im ganzen Spiel kein einziges Mal bzw. was genau muss man daf&uuml;r &uuml;berhaupt tun und was passiert dann?</p>
<p>Trotz seiner drei CDs ist das Spiel &uuml;brigens ziemlich kurz – wenn ich mich recht entsinne, habe ich f&uuml;r den ersten Durchgang nicht mal zehn Stunden gebraucht. Dies liegt wohl haupts&auml;chlich daran, dass – wie bei den meisten Spielen – nicht der Spielanteil, sondern die vielen Render-Videos den L&ouml;wenanteil der Daten ausmachen. Davon gibt es in Anbetracht der Gesamtl&auml;nge (bzw. -k&uuml;rze) n&auml;mlich &uuml;berraschend viele. Wer also ein notorischer Cutscene-Allergiker ist, wird in Puncto Plot vermutlich nicht auf seine Kosten kommen.</p>
<p>Praktischerweise werden die angesehenen Filme automatisch gespeichert, so dass man sie sich im Nachhinein beliebig oft ansehen kann. Da einige Szenen nur optional sind und im Verlauf des Spiels nicht zwangsl&auml;ufig gezeigt werden, kann man hier auch sehen, ob einem irgendwas entgangen ist (was bei mir nat&uuml;rlich auch prompt der Fall war). Nur das st&auml;ndige CD-Wechseln st&ouml;rt ein wenig, aber ohne DVDs l&auml;sst sich das wohl kaum vermeiden.</p>
<p>Die Grafik war wohl bereits zum Erscheinungsdatum nicht mehr ganz auf dem neusten Stand, insbesondere auch die der FMVs – das Spiel kam zwar erst 2000 raus, die Videos entsprechen qualitativ aber, wenn &uuml;berhaupt, eher dem Niveau von <b>Final Fantasy VII</b> (1997).</p>
<p>Musikalisch wird das ganze meistens mit eher wenig melodischen Industrial-Kl&auml;ngen untermalt, teilweise gibt es aber auch richtige Instrumentalst&uuml;cke. Auffallend war f&uuml;r mich hierbei, dass diese sich oft von Raum zu Raum unterscheiden.</p>
<p>(Apropos &#8220;Raum zu Raum&#8221;&#8230; erw&auml;hnte ich bereits, dass es bei jedem Raumwechsel einen Ladebildschirm gibt? Und es gibt viiiiiieeele R&auml;ume&#8230;)</p>
<p>Erw&auml;hnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass das Spiel komplett deutsch synchronisiert wurde – damals noch eine Seltenheit, insbesondere bei Nischentiteln wie diesem (bei letzteren ist es das heutzutage allerdings immer noch). Diese ist dabei meines Erachtens gar nicht mal komplett danebengegangen (hierzulande ja eher eine Seltenheit). Der Sprecher von Rion macht seinen Job zwar nicht immer perfekt, aber immerhin ist seine Stimme passend. Manche Charaktere sind leider etwas fehlbesetzt, trotzdem macht die deutsche Synchronisation auf mich insgesamt auch keinen schlechteren Eindruck als beispielsweise die englische (hier wurde daf&uuml;r Lilia besser besetzt). Auch die Effekte (z.B. ver&auml;nderter Klang bei Laut&shy;sprec&shy;her&shy;durch&shy;sagen etc.) lassen etwas zu w&uuml;nschen &uuml;brig, da gr&ouml;&szlig;tenteils nicht vorhanden. Schade ebenfalls, dass es anscheinend mal wieder nicht m&ouml;glich war, den Namen des Hauptcharakters richtig auszusprechen.</p>
<p>Schwerer wiegt hingegen die – &uuml;brigens in allen europ&auml;ischen Versionen &#8216;enthaltene&#8217; – <a href="http://schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=4445">Zensur</a>. Neben dem letzten Teil des Intros, der komplett entfernt wurde, fehlen auch die explodierenden K&ouml;pfe bei den Sterbeanimationen der Gegner nach einer Short-Attacke. Das finde ich sehr schade, insbesondere weil die Opening-Sequenz so einen v&ouml;llig anderen Eindruck hinterl&auml;sst.</p>
<p>Daf&uuml;r wurden wohl in der englischsprachigen Version (also auch in den nicht-zensierten NTSC-Versionen) die Texte etwas &#8216;freier&#8217; &uuml;bersetzt. Da ich diese jedoch nicht vollst&auml;ndig kenne, kann ich nur bedingt beurteilen, ob dadurch irgendwelche sinnentstellenden Passagen entstehen oder wie weit sie sich tats&auml;chlich vom japanischen Original entfernt.</p>
<p>Insgesamt hat mir <b>Galerians</b> auf jeden Fall Spa&szlig; gemacht, ansonsten h&auml;tte ich es – trotz der <s>L&auml;nge</s> K&uuml;rze – vermutlich sowieso nicht durchgespielt. Es mag zwar kein absoluter Blockbuster sein und hat definitiv einige Ecken und Kanten, dennoch konnten mich seine Geschichte und Charaktere sowie die schaurig-sch&ouml;ne, abschreckende Atmosph&auml;re bis zum Schluss fesseln.</p>
<p>Damit w&auml;re dann wohl bewiesen, dass, zumindest f&uuml;r mich, Grafik (oder generell aktuelle Technik) nur einen sehr unerheblichen Teil am Spielspa&szlig; ausmacht – und zwar nicht nur bei Top-Titeln und Klassikern, sondern auch bei nicht ganz so runden Kleinoden wie <b>Galerians</b>.</p>
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		<title>Blake White</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 17:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jump & Run]]></category>
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		<description><![CDATA[(Anmerkung: Das besprochene Spiel wurde von einigen Leuten entwickelt, die bis vor kurzem die gleiche Schule besuchten wie ich. Wer bei mir deshalb nun also Voreingenommenheit vermutet, sei hiermit vorgewarnt.)
Wie kommt man auf geniale Ideen? Das frage ich mich h&#228;ufiger, denn bei mir scheint es einfach nicht zu klappen. Aber solange das anderen nicht genauso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Anmerkung: Das besprochene Spiel wurde von einigen Leuten entwickelt, die bis vor kurzem die gleiche Schule besuchten wie ich. Wer bei mir deshalb nun also Voreingenommenheit vermutet, sei hiermit vorgewarnt.)</p>
<p>Wie kommt man auf geniale Ideen? Das frage ich mich h&auml;ufiger, denn bei mir scheint es einfach nicht zu klappen. Aber solange das anderen nicht genauso geht, kann ich mich ja immerhin an den Fr&uuml;chten ihrer Kreativit&auml;t erfreuen.</p>
<p>So wie bei <b>Blake White</b>. Auf den ersten Blick kommt das ganze vielleicht lediglich als der Farben beraubtes Jump &#038; Run daher &#8211; der Clou ist jedoch, dass man die &#8216;Farben&#8217; der Welt und der eigenen Spielfigur ver&auml;ndern und so Einfluss auf die Spielwelt nehmen kann.</p>
<p>Aber worum geht es in <b>Blake White</b>? Vor Spielbeginn wird die titelgebende Hauptfigur in die fiktive &#8211; und nebenbei auch noch reichlich fiese &#8211; Spielkonsole &#8220;Nemesis&#8221; gesogen, um dort erstmal dieser zur Unterhaltung zu dienen anstatt umgekehrt. Dass sich dabei die Darstellung des gesamten Spiels nur auf die Farben Schwarz und Wei&szlig; beschr&auml;nkt, habe ich bereits erw&auml;hnt. Pikantes Detail: Sobald Blake die gleiche &#8216;Farbe&#8217; wie ein Objekt hat, kann er einfach durch es hindurchaufen (oder auch -fallen). Durch Schalter kann (und muss) zus&auml;tzlich die Umgebungsfarbe gewechselt werden, wodurch Gegenst&auml;nde auftauchen und wieder verschwinden (schwarze Objekte sind nur auf wei&szlig;em Hintergrund sichtbar usw.) sowie unterschiedliche Mechanismen ausgel&ouml;st werden.</p>
<p>Das Spiel besteht dabei haupts&auml;chlich aus dem Meistern von Sprungpassagen und dem L&ouml;sen von R&auml;tseln. Hin und wieder hindern einen auch Gegner am Weiterkommen, denen man &#8211; je nach Situation &#8211; entweder durch Geschick oder Gerissenheit versuchen muss, zu entgehen. Denn bei Ber&uuml;hrung muss Blake direkt am letzten Checkpoint erneut starten; Lebenspunkte oder dergleichen gibt es nicht. Die Checkpoints sind dabei allerdings so fair gesetzt, dass eigentlich nie Frust aufkommt.</p>
<p>Nicht unerw&auml;hnt bleiben sollte hier auch noch mal der Humor des Spiels: Wie er&auml;hnt, befindet man sich in Nemesis, die einen kurzerhand zu ihrem Spielzeug erkl&auml;rt hat &#8211; und bekommt dies durchaus auch zu sp&uuml;ren. Mehr sei dazu an dieser Stelle jedoch nicht verraten, sonst geht der Spa&szlig; am eigenen Entdecken wom&ouml;glich noch verloren. Und das w&auml;re in diesem Fall wirklich eine Schande.</p>
<p>Zu meckern habe ich aber nat&uuml;rlich auch noch was: Blake ist nicht ganz fl&uuml;ssig animiert und k&ouml;nnte meines Erachtens etwas graziler sein, auch seine Bewegungen sind mitunter recht schwerf&auml;llig (Zitat eines Entwicklers: &#8220;Es ist kein Action-Spiel.&#8221;).</p>
<p>Besonders bei einer kniffligen Sprungpassage war ich f&uuml;r die optionale Unterst&uuml;tzung des X-Box 360 Controllers &uuml;brigens sehr dankbar; als Nicht-Tastaturakrobat d&uuml;rfte ich mit der Standard-Steuerung wohl so meine Probleme gehabt haben. Ansonsten ist das Spiel relativ kurz und m&uuml;sste wohl in einer halben bis einer Stunde durchzuspielen sein.</p>
<p>Mehr Worte m&ouml;chte ich zu <b>Blake White</b> an dieser Stelle nun aber nicht mehr verlieren. Also: <a href="http://www.4players.de/4players.php/download_info/Downloads/Download/49568.html">Los, spielen!</a></p>
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		<title>The Baron</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 13:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Tagen &#252;berlege ich nun schon, wie ich meinen n&#228;chsten Artikel – diesen Artikel – anfangen soll. Und komm einfach nicht weiter. Schon l&#228;nger m&#246;chte ich etwas &#252;ber dieses, nennen wir es “brisante”, Spiel schreiben. Aber wenn man schon was schreibt, soll es ja auch gut sein, oder? Man m&#246;chte ja niemanden vorzeitig verschrecken.
Wie also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Tagen &uuml;berlege ich nun schon, wie ich meinen n&auml;chsten Artikel – diesen Artikel – anfangen soll. Und komm einfach nicht weiter. Schon l&auml;nger m&ouml;chte ich etwas &uuml;ber dieses, nennen wir es “brisante”, Spiel schreiben. Aber wenn man schon was schreibt, soll es ja auch gut sein, oder? Man m&ouml;chte ja niemanden vorzeitig verschrecken.</p>
<p>Wie also anfangen, wenn man im Begriff ist, den m&ouml;glichst perfekten Artikel zu schreiben? In meinem Fall meistens gar nicht. Deshalb m&uuml;sst ihr euch jetzt auch mit diesem unperfekten Geschreibsel zufrieden geben.</p>
<p>Um also das – vielleicht – auff&auml;lligste Merkmal zuerst zu nennen: <b>The Baron</b> ist ein Text-Adventure (na, wer denkt jetzt an die alten Infocom-Games?). Da es mein erstes Spiel dieser Art war, kann ich nicht sagen, inwiefern es ‘typisch’ f&uuml;r das Genre ist oder nicht. Aber eigentlich geht es darum ja auch nicht.</p>
<p>Das Problem stellt sich vielmehr genau jetzt – denn zum Inhalt sollte man eigentlich so wenig wie m&ouml;glich, am besten gar nichts, verraten. Warum? Nun&#8230; selbst das w&auml;re wohl schon ein Spoiler. Nur so viel: man sollte nicht unbedingt moralpr&uuml;de sein.</p>
<p><b>The Baron</b> unterscheidet sich insofern von den meisten mir bekannten Spielen, als dass die Herangehensweise generell anders ist. Besonders schwierig ist es nicht, aber die Herausforderung scheint mir in diesem Fall auch nicht der richtige Antrieb zum Spielen zu sein. Es geht viel mehr darum, etwas &uuml;ber sich selbst herauszufinden. Oder dies zumindest zu versuchen. Denn das Spiel gibt zwar wenig Antworten, stellt daf&uuml;r aber umso mehr Fragen. Und diese sind auch noch interessant.</p>
<p>Ich k&ouml;nnte mich fast dazu hinrei&szlig;en lassen, zu behaupten, es seien Fragen, mit denen sich bestimmt jeder schon mal auf die ein oder andere Weise besch&auml;ftigt hat – aber das kann ich ja gar nicht wissen. Also schreibe ich einfach nur: Es sind Fragen, die <i>ich</i> mir schon des &ouml;fteren gestellt habe.</p>
<p>Aber selbst, wenn nicht – sich Fragen zu stellen, die man sich vorher nicht gestellt hat, d&uuml;rfte mindestens genauso viel wert sein.</p>
<p>Die meiste Zeit verbringt ihr in diesem St&uuml;ck Software also nicht damit, irgendwelche R&auml;tsel zu l&ouml;sen, sondern mit dem F&uuml;hren unterschiedlichster Dia- und Monologe und dem Treffen ethischer Entscheidungen. Die eigene Handlungsweise wird dabei zwar reflektiert und spiegelt sich auch in sp&auml;teren Abschnitten wider, einen Idealweg gibt es jedoch letztendlich nicht und die Entscheidung, wie alles ausgeht, bleibt vollkommen dem Spieler &uuml;berlassen. Ohne Bewertung, ohne Urteil.</p>
<p>Wie gesagt, eindeutige Antworten bietet <b>The Baron</b> nicht. Allerdings ist es grade dieser Umstand, der es umso faszinierender macht. Denn Medien – egal, welcher Art – die einen vor ein ethisches Problem stellen, nur, um am Ende moralisch den erhobenen Zeigefinger zu schwingen, mag ich sowieso nicht besonders. Eine einheitliche Richtigkeit gibt es ohnehin nicht. Selbst nachdenken hei&szlig;t die Antwort! Und ist zudem viel unterhaltsamer.</p>
<p>Lang ist das Spiel an sich zwar auch nicht (ich habe das Spiel jedes Mal in einem Rutsch gespielt), aufgrund der vielen verschiedenen Handlungsm&ouml;glichkeiten lohnen sich ein zweiter und dritter Durchlauf aber auf jeden Fall.</p>
<p>Was genau ist denn aber nun eigentlich so toll an <b>The Baron</b>? Nun, schwer zu sagen. Vielleicht ist es das: Wenn man es zul&auml;sst, verr&auml;t einem das Spiel ein klitzeklein wenig &uuml;ber einen selbst. Und man bekommt die Chance, gewisse Dinge mal aus einer anderen perspektive zu betrachten, solange man sich nur darauf einl&auml;sst.</p>
<p>Ich zumindest h&auml;tte auch nichts gegen mehr Spiele dieser Art.</p>
<p>Vom Genre des Text-Adventures an sich konnte mich <b>The Baron</b> jedenfalls vollkommen &uuml;berzeugen. Wer braucht schon DirectX 10, wenn er Text haben kann?</p>
<p>Das Spiel ist &uuml;brigens umsonst und kann unter anderem <a href="http://lilith.gotdns.org/~victor">hier</a> runtergeladen werden. Zus&auml;tzlich wird neben der eigentlichen Spieldatei auch noch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Z-machine">Z-Code Interpreter</a> ben&ouml;tigt, den man sich ebenfalls kostenlos f&uuml;r Windows, Linux, Mac OS und andere Systeme herunterladen kann.</p>
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		<title>Shadow of the Colossus</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 19:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuri</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie beschreibt man ein Spiel, zu dem man ein solch gespaltenes Verh&#228;ltnis hat wie ich zu Shadow of the Colossus? Eine schwierige Frage, die ich mir gerade stelle. Beginne ich doch lieber mit der grandiosen Atmosph&#228;re, der stimmigen Musik und den beeindruckenden Kolossen oder meckere ich &#252;ber die teils fummelige Steuerung und unvorteilhafte Kamera?
Fangen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie beschreibt man ein Spiel, zu dem man ein solch gespaltenes Verh&auml;ltnis hat wie ich zu <a href="http://onlinegamesdatenbank.de/index.php?section=title&#038;titleid=7399">Shadow of the Colossus</a>? Eine schwierige Frage, die ich mir gerade stelle. Beginne ich doch lieber mit der grandiosen Atmosph&auml;re, der stimmigen Musik und den beeindruckenden Kolossen oder meckere ich &uuml;ber die teils fummelige Steuerung und unvorteilhafte Kamera?</p>
<p>Fangen wir am besten ganz am Anfang an. In dem vielleicht etwas zu langen, aber atmosph&auml;risch sehr dichten Intro mache ich Bekanntschaft mit meinem Helden, der das Verbotene Land betritt, um dort die Rettung seiner toten Freundin bei den G&ouml;ttern zu erbitten, und seinem Pferd Agro. Sein Wunsch wird tats&auml;chlich erh&ouml;rt &ndash; allerdings unter der Bedingung, dass er zuvor sechzehn &uuml;ber das Land verteilte Kolosse aufsucht und vernichtet.</p>
<p>Kurz darauf befinde ich mich bereits auf der Suche nach dem ersten Koloss. Mein Schwert weist mir dabei durch sein Leuchten den richtigen Weg, ich kann allerdings auch nach Gutd&uuml;nken die verlassene Landschaft erkunden, um die atemberaubende Kulisse meines Abenteuers zu bestaunen.</p>
<p>Die einsame, aber doch gleichzeitig grandiose und verzaubernde Atmosph&auml;re, die neben den wundersch&ouml;nen Wasserf&auml;llen, nebligen W&auml;ldern und tiefen Schluchten vor allem auch durch die Verlassenheit des riesigen Landes, in dem au&szlig;er ein paar Eidechsen und V&ouml;geln kaum etwas zu hausen scheint, besticht durch ihren ganz eigenen, besonderen Charme. So bizarr diese Welt durch das Fehlen (fast) jeglichen Lebens vielleicht wirken mag, so unglaublich sch&ouml;n und melancholisch ist sie doch.</p>
<p>Zu keiner Zeit vermisse ich zwischendurch K&auml;mpfe mit kleineren Gegnern neben den Gefechten mit den Kolossen. Im Gegenteil: Die Abgeschiedenheit, die diese einzigartige Stimmung verbreitet, l&auml;sst mich erst richtig tief in diese besondere Welt eintauchen.</p>
<p>All die Ruhe und Sanftheit, die dieses Land und seine wenigen Bewohner verstr&ouml;men, wird einzig und allein durch die berauschenden K&auml;mpfe mit den Kolossen unterbrochen. Jeder von ihnen ist anders, einzigartig. Jeder von ihnen muss auf eine andere Art und Weise besiegt werden. Allen gemein ist, dass sie nur an ihren Schwachstellen &ndash; gl&uuml;henden Zeichen an ihnen K&ouml;rpern &ndash; verwundbar sind.</p>
<p>Bevor man diese jedoch mit Schwert oder Bogen ins Visier nehmen kann, gilt es, herauszufinden, wo sie sind und wie man &uuml;berhaupt an sie herankommt. Schlie&szlig;lich machen die Kolosse ihrem Namen alle Ehre und sind zum Teil gigantisch gro&szlig;. Viele m&uuml;ssen erklommen werden, um &uuml;berhaupt in Sichtweite des Mals zu gelangen.</p>
<p>So sch&ouml;n und famos inszeniert diese K&auml;mpfe mit den Kolossen auch sind, offenbaren sie dennoch einige der (gr&ouml;&szlig;tenteils technischen) M&auml;ngel des Spiels. Sowohl die manchmal etwas ungenaue Steuerung als auch die Kamera, die sich des &ouml;fteren partout nicht derer Bildabschnitte, die ich gerne im Blickfeld h&auml;tte, annehmen will, haben meinen Spielspa&szlig; in einigen Momenten geschm&auml;lert und zu so manchem Frustmoment gef&uuml;hrt.</p>
<p><b>Shadow of the Colossus</b> war f&uuml;r mich wahrlich ein Wechselbad der Gef&uuml;hle. Der Moment, in dem ich auf einer D&uuml;ne stehe und gebannt einen am Himmel auftauchenden Koloss bestaune. Dieser erhabene, unglaublich sch&ouml;ne Koloss; die zarte, von Tragik erf&uuml;llte Geigenmelodie, die sein Erscheinen untermalt; die Aussicht, dieses wundersame, majest&auml;tische Gesch&ouml;pf in den n&auml;chsten Minuten t&ouml;ten zu m&uuml;ssen. Das Gef&uuml;hl, das einen in diesem Augenblick durchstr&ouml;mt, ist eigentlich unbeschreiblich.</p>
<p>Sobald ich jedoch mitten im Kampfget&uuml;mmel pl&ouml;tzlich nichts mehr sehen kann, weil alles voller Sand ist, mein Pferd sich meinen verzweifelten Versuchen, es in die gew&uuml;nschte Richtung zu steuern, vehement widersetzt und ich trotz zig Anl&auml;ufen nicht auf den Koloss komme, ist dieser Moment der Verzauberung fast vergessen. Mitleid mit dem Koloss? Vergiss es! Sterben soll er.</p>
<p>Besonders schade finde ich in diesem Zusammenhang, dass die Schwierigkeit der Wegfindung zu der Kolosse Schwachstellen dadurch enorm erh&ouml;ht wird. Wie oft habe ich einen mir logisch erscheinenden L&ouml;sungsweg einige Male vergeblich probiert, um dann &ndash; nach dem Probieren aller m&ouml;glichen Alternativen und letztendlich unzufriedenem Konsultieren der L&ouml;sung &ndash; festzustellen, dass meine erste Idee doch richtig war, ich es nur offensichtlich nicht oft genug probiert hatte.</p>
<p>Dies alles zusammengenommen macht es durchaus problematisch, eine einheitliche Meinung zu diesem Werk abzugeben. Kein Spiel hat bei mir zuvor auf diese Art Gef&uuml;hlsregungen hervorgerufen &ndash; im positiven wie im negativen. Ich <i>wollte</i> es m&ouml;gen, ich wollte es unbedingt weiterspielen. W&auml;re da nicht dieses gewisse Etwas &ndash; das Spiel w&auml;re nach einigen frustrierenden Momenten in der Ecke gelandet. Aber das ist es nicht. Im Gegenteil. Ich wollte es sogar kurzzeitig aufgeben &ndash; aber ich konnte nicht. Da war etwas, das mich nicht loslie&szlig;. Das mich das Spiel nicht ungespielt im Schrank verschwinden lassen konnte.</p>
<p>Dieser Zauber ist es, der mir heute als erstes ins Ged&auml;chtnis kommt, wenn ich an <b>Shadow of the Colossus</b> denke. Erst an zweiter Stelle gesellen sich die technischen Ungereimtheiten dazu. Verkl&auml;rende Erinnerung? Vielleicht. Dennoch ist es bisher das einzige Spiel, welches ich mehr als einmal durchgespielt habe.</p>
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